Applikationen
- AN-T-202Reservealkalität von Motorkühlmitteln
Die Korrosion metallischer Bauteile ist ein grundlegendes Problem bei Motoren, weil Metalle von Natur aus dazu neigen, in Anwesenheit von Wasser und/oder bei einem niedrigen pH-Wert zu oxidieren. Die Reservealkalität von Motorkühlmitteln und Rostschutzmitteln ist ein Massstab für die Pufferfähigkeit zur Aufnahme von Säure. Die Reservealkalität wird häufig für die Qualitätskontrolle bei der Produktion herangezogen und ist oft in den Spezifikationen der Kühlmittel aufgeführt. Daher ist eine schnelle und genaue Bestimmung wichtig. Diese Application Note beschreibt die einfache Bestimmung der Reservealkalität gemäß ASTM D1121. Der Einsatz eines vollständig automatisierten Systems ermöglicht dank der Minimierung menschlicher Fehler eine genaue und zuverlässige Bestimmung. Zudem hat der Bediener mehr Zeit für andere Aufgaben, wodurch sich die Effizienz des Labors erhöht.
- AN-T-203Säuregehalt in flüchtigen Lösungsmitteln und chemischen Zwischenprodukten
Saure Verbindungen in flüchtigen Lösungsmitteln können das Ergebnis von Verunreinigungen oder der Zersetzung während der Lagerung, beim Transport oder bei der Herstellung sein. Ein erhöhter Säuregehalt in Lösungsmitteln könnte zu zahlreichen Problemen wie z. B. einer kürzeren Lagerstabilität oder chemischer Korrosion führen. Durch Einsatz des Optrode als Anzeiger wird der Säuregehalt mittels photometrischer Titration mit Natriumhydroxid als Titriermittel und Phenolphthalein als Indikator bestimmt. Ist das flüchtige Lösungsmittel wasserlöslich, wird es in deionisiertem Wasser gelöst, andernfalls wird es in kohlendioxidfreiem Ethanol gelöst.
- AN-T-204Permanganatindex in Wasser
Der Permanganat-Index (PMI) ist ein Summenparameter, der die Gesamtbelastung von Wasser mit oxidierbaren organischen und anorganischen Stoffen angibt. Bei den betroffenen Stoffen handelt es sich hauptsächlich um Huminstoffe/Säuren, die vor allem entstehen, wenn im Boden vorhandenes abgestorbenes organisches Material weiter abgebaut und in Wasserquellen freigesetzt wird. Da es sich um einen Indikator für die Wasserqualität handelt, ist die Prüfung des PMI für Trinkwasser in vielen Ländern obligatorisch. Zur Bestimmung ist es notwendig, die stabilisierte Wasserprobe für eine festgelegte Zeit auf 95 °C und höher zu erhitzen. Anschliessend erfolgt die titrimetrische Bestimmung der Menge an Permanganat, die nach der Reaktion mit der Probe übrig geblieben ist. Dieser Probenvorbereitungsschritt erfordert einen erheblichen manuellen Aufwand. In dieser Application Note wird ein vollautomatisches Verfahren zur Bestimmung des PMI gemäß GB/T 11892 beschrieben, einschließlich aller Probenvorbereitungsschritte. Die Produktivitätsgewinne aufgrund der geringeren manuellen Arbeitsbelastung sind beträchtlich.
- AN-T-205Vollautomatische Wasseranalyse mit OMNIS
Für die Beurteilung der Wasserqualität ist die Bestimmung der folgenden physikalischen und chemischen Parameter notwendig: elektrische Leitfähigkeit, pH-Wert, Alkalinität, Calcium- und Magnesiumhärte sowie die Gesamthärte. Eine schnelle und genaue Bestimmung in Leitungswasser erfolgt mit dem automatisierten OMNIS-System, bei dem parallel verschiedene Arbeitsstationen zum Einsatz kommen. Das System wird durch ein 856 Conductivity Module mit Dosinos ergänzt.
- AN-T-206Bromindex erdölbasierter Kohlenwasserstoffe
Der Bromindex ist ein wichtiger Parameter zur Bestimmung aliphatischer C=C-Doppelbindungen in Erdölkohlenwasserstoffen. Für die Titration wird üblicherweise ein Lösungsmittelgemisch aus Eisessig, Methanol und Dichlormethan verwendet. In dieser Application Note wurde das chlorierte Lösungsmittel im Lösungsmittelgemisch durch Toluol ersetzt, was zu einer umweltfreundlicheren Methode im Vergleich zu ASTM D2710 und führt IP 299.
- AN-T-207Bestimmung des Bromindexes aromatischer Kohlenwasserstoffe nach ASTM D5776 und SH/T 1767
Der Bromindex ist ein wichtiger Qualitätskontrollparameter für die Bestimmung von aliphatischen C=C-Doppelbindungen in aromatischen Kohlenwasserstoffen und daher ein Messwert für die fehlende aliphatische Sättigung in diesen Stoffen. Direkt erzeugtes Brom reagiert mit den aliphatischen Doppelbindungen. Nach Abschluss der Titration führt das überschüssige freie Brom zu einer plötzlichen Veränderung des gemessenen Potenzials, wodurch der Äquivalenzpunkt angezeigt wird.
- AN-T-208Nikotin in E-Liquids
Die E-Zigaretten- und E-Zigaretten-Branche ist im letzten Jahrzehnt beeindruckend gewachsen. Die in diesen Produkten verwendeten Mischungen werden üblicherweise als „E-Liquid“, „E-Fluid“ oder „E-Juice“ bezeichnet. Um die Qualität dieser E-Liquids sicherzustellen, ist die Prüfung der wichtigsten Qualitätsparameter, wie zum Beispiel des Nikotingehalts, erforderlich. Nikotin im Tabak wird üblicherweise durch Gaschromatographie oder Flüssigkeitschromatographie bestimmt. Die wässrige Säure-Base-Titration ist für diese Bestimmung eine wesentlich kostengünstigere Alternative. Da E-Liquids keine anderen Komponenten enthalten, die die Titration beeinträchtigen könnten, kann die in dieser Application Note vorgestellte wässrige Säure-Base-Titration zur Nikotinbestimmung angewendet werden. Diese Methode ist eine kostengünstige und zuverlässige Möglichkeit, den Nikotingehalt in E-Liquids und deren Nikotin-Ausgangsmaterial zu bestimmen und so die Qualität dieser Produkte sicherzustellen.
- AN-T-209Elektrische Leitfähigkeit von Ethanol, Bioethanol und Biokraftstoff – Schnelle und einfache Leitfähigkeitsmessung nach DIN 15938
Ethanol, Bioethanol und Biokraftstoff (E85) werden vermehrt als Ersatz für erdölbasierte Kraftstoffe eingesetzt. Bei der Lagerung kommen sie häufig in Kontakt mit metallischen Substraten oder Oberflächen, z. B. in Fässern, Tanks oder anderen Behältern. Zu hohe Ionenkonzentrationen im gelagerten Kraftstoff begünstigen die Korrosion. Die Überwachung der Gesamtkonzentration der in der Kraftstoffmatrix enthaltenen Ionen sollte daher der erste Schritt einer wirksamen Strategie zum Korrosionsschutz sein.Eine einfache, schnelle und kostengünstige Methode zur Bestimmung der Gesamtmenge an Ionen ist die Messung der elektrischen Leitfähigkeit nach DIN 15938.
- AN-T-210Bestimmung von Kaliumcarbonat und Kaliumbicarbonat
In dieser Application Note wird eine potentiometrische Titrationsmethode für die Analyse von Kaliumbicarbonat und Kaliumcarbonat vorgestellt, die alle Anforderungen der USP<1225> erfüllt.
- AN-T-211Vollautomatisierte Weinanalyse – Bestimmung von freier und gesamter Schwefelsäure, Reduktionsmitteln, Gesamtsäuregehalt und pH-Wert nach OIV
Reduktionsmittel, freie und gesamte Schwefelsäure, pH-Wert und Gesamtsäuregehalt von Wein können mit einem OMNIS-System vollautomatisiert nach den Analysemethoden OIV-MA-AS323-04B, OIV-MA-AS313-01 und OIV-MA-AS313-15 bestimmt werden.Zugesetzte Stoffe wie SO2 beeinträchtigen mit ihren konservierenden Eigenschaften das mikrobiologische Umfeld (antimikrobakteriell und enzymdeaktivierend), indem sie Nebenprodukte des Gärprozesses wie Acetaldehyd einfangen und eine Braunfärbung unterdrücken. Gebundene und freie Schwefelsäure befinden sich im Gleichgewicht und können mittels iodometrischer Titration bestimmt werden. Die iodometrische Titration ist auch die bevorzugte Methode zur Quantifizierung von anderen Reduktionsmitteln wie Farbstoffen, Gerbstoffen, Abbauprodukten von Kohlenhydraten und Ascorbinsäure. Der Säuregehalt von Wein ist ebenfalls ein wichtiger Qualitätsparameter, der Farbe und Geschmack des Weins beeinflusst. Der Gesamtsäuregehalt und der pH-Wert von Wein können mit dem gleichen System bestimmt werden. Metrohm bietet daher eine Komplettlösung für die Analyse dieser genannten Schlüsselparameter an.
- AN-T-212FOS/TAC-Wert von Gärsubstrat – Zuverlässige Bestimmung für die Überwachung von Biogasanlagen
Der manchmal auch als VFA/TA bezeichnete FOS/TAC-Wert ist ein aussagekräftiger Parameter zur Beurteilung sowohl des aktuellen Zustands als auch des Verlaufs anaerober Aufschlussprozesse im Fermenter einer Biogasanlage. Ist dieser Wert bekannt, kann die Gefahr einer Übersäuerung und damit eines kostspieligen Zusammenbruchs des gesamten Aufschlussprozesses verringert werden. Die genaue und zuverlässige Bestimmung des FOS/TAC-Werts ist für einen effizienten und wirtschaftlichen Produktionsbetrieb daher von entscheidender Bedeutung. Bestimmt wird dieser Wert mittels Säure-Base-Titration. Unter Verwendung des Eco Titrators von Metrohm in Verbindung mit der Elektrode Ecotrode Plus kann eine reproduzierbare und genaue Bestimmung des FOS/TAC-Werts erfolgen.
- AN-T-213Ozon im Wasser
Die Wasseraufbereitung mit Ozon (O3) ist ein gängiges Verfahren zur Desinfektion von Schwimmbädern. Es ist wichtig, dass eine ausreichende, aber nicht übermäßige Menge O3 produziert wird, um das Wasser zu desinfizieren. Andernfalls könnte das verbleibende Ozon in das Badewasser gelangen und die Atemwege oder die Haut der Badegäste reizen. Ozon wird auch in der Trink- und Abwasseraufbereitung eingesetzt, da es Viren und Bakterien deutlich wirksamer inaktiviert oder abtötet als Chlor. Diese Application Note beschreibt eine Methode zur Bestimmung der Ozonkonzentration in Wasser durch potentiometrische Titration nach DIN 38408-3.
- AN-T-214Kjeldahl-Stickstoff im Abwasser
Stickstoffbasierte Verbindungen sind in der Umwelt weit verbreitet und wichtige Wachstumsnährstoffe für photosynthetische Organismen. Daher ist es wichtig, die Menge an Stickstoffverbindungen, die in die Umwelt freigesetzt werden, zu überwachen und zu kontrollieren. In diesem Anwendungshinweis wird eine Methode zur Bestimmung des Stickstoffgehalts in Wasser durch Kjeldahl-Aufschluss und Destillation gefolgt von einer photometrischen oder potentiometrischen Titration gemäß ASTM beschrieben D3590 wird vorgestellt. Die Universalität, Präzision und Reproduzierbarkeit der Kjeldahl-Methode haben sie zur international anerkannten Methode gemacht, um beispielsweise den Proteingehalt in vielen Matrizen abzuschätzen, und sie ist die Standardmethode, an der alle anderen Methoden gemessen werden.
- AN-T-215Bestimmung von Lithiumhydroxid und Lithiumcarbonat
Lithiumsalze (z. B. Lithiumcarbonat und Lithiumhydroxid) werden in unzähligen Anwendungen eingesetzt. Lithiumhydroxid wird zur Herstellung von Lithiumstearat verwendet, einem wichtigen Motorschmiermittel. Darüber hinaus wird es aufgrund seiner Fähigkeit, Kohlendioxid zu binden, als Luftreiniger eingesetzt. Während der Großteil des Lithiumcarbonats für die Aluminiumproduktion verwendet wird, wird es auch für die Glas- und Keramikindustrie verwendet. Es senkt den Schmelzpunkt dieser Materialien, wodurch die damit verbundenen Stromkosten sinken und ihre Herstellung günstiger wird. Für alle diese Anwendungen ist es wichtig, die Qualität der reinen Lithiumsalze zu kennen, die in den verschiedenen Produktionsprozessen verwendet werden. Diese Application Note stellt eine einfache Methode zur Bestimmung von Lithiumhydroxid und Lithiumcarbonat auf einem automatisierten OMNIS-System vor.
- AN-T-216Gehalt an Lithiumnitrat
Lithiumnitrat ist ein Oxidationsmittel, das bei der Herstellung roter Feuerwerkskörper und Fackeln verwendet wird. Darüber hinaus nimmt die Lithiumnitrat-Trihydrat-Verbindung Wärme gut auf und kann zur thermischen Energiespeicherung genutzt werden. Da es sich bei Lithiumnitrat um eine hygroskopische Substanz handelt, muss vor der Verwendung für die Synthese oder andere Anwendungen zunächst seine Reinheit überprüft werden. Die Reinheitsbestimmung erfolgt durch eine vollautomatische Fällungstitration zwischen Lithium und Fluorid in einer ethanolischen Lösung. Der Vorteil der Titration besteht darin, dass das Lithiumnitrat nach dem Auflösen in Ethanol nicht verdünnt werden muss, wie bei anderen Techniken wie ICP-MS.
- AN-T-217Hypochlorit und Natriumchlorid im Desinfektionsmittel
Natriumhypochlorit und Natriumchlorid können wirksam als Desinfektionsmittel für Wasser und Oberflächen eingesetzt werden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt je nach Anwendung Konzentrationen in Desinfektionsmitteln von 1000 mg/L bis 5000 mg/L NaOCl und bis zu 200 g/L NaCl. Diese Application Note zeigt eine zuverlässige Methode zur Bestimmung von Hypochlorit und Natrium Chloridgehalt in Desinfektionsmitteln durch zwei aufeinanderfolgende argentometrische Titrationen im von der WHO empfohlenen Bereich.
- AN-T-218Analyse von Kathodenmaterialien für Li-Ionen-Batterien aus Co, Ni und Mn
Der Markt für Lithium-Ionen-Batterien wächst aufgrund der enormen Nachfrage nach batteriebetriebenen Verbraucherprodukten kontinuierlich. Sogenannte „NCMs“, eine Mischung aus Nickel-, Kobalt- und Manganoxiden, erfreuen sich als Kathodenmaterialien zunehmender Beliebtheit und ersetzen herkömmliche Verbindungen wie Kobaltoxide. Eine Qualitätsanalyse der nachgesinterten Materialien oder recycelten Batterien kann durch Titration durchgeführt werden. wie in diesem Anwendungshinweis gezeigt. Mit OMNIS und seinen Pipettiergeräten kann eine vollautomatische Analyse der entsprechenden Metalle durchgeführt werden.
- AN-T-219ph-Wert und TTA in Mehl, Teig und Brot
In order to consistently manufacture high quality baked goods, it is critical to measure the pH value and acidity content in the raw materials and during the production steps. These factors have a major influence on the taste and storage lifetime of the final product. Consistent product quality is only possible with precise measurements during the process.This Application Note describes the measurement of pH value and the total titratable acidity in flour, dough, and bread using the Eco Titrator from Metrohm.
- AN-T-220Natriumchloridgehalt in Teig und Brot
If consumed in excess, sodium may damage the cardiovascular system. It is therefore in the interest of food manufacturers to reduce the salt content and while preserving the flavor of the food.To ensure consistent quality, it is critical to know the exact salt content in the raw materials and the final products. This is only possible by performing precise measurements during the production process.This Application Note explains the determination of sodium chloride in dough and bread quickly according to AOAC 971.27 with the Eco Titrator equipped with an Ag Titrode.
- AN-T-221SET-Titration von HPLC-Mobilphasen
Diese Application Note zeigt die automatische pH-Einstellung einer Mischung aus Acetonitril, Wasser und Amin mit einem Metrohm-Titrator.
- AN-T-222Schwefeldioxidgehalt in traditionellen chinesischen Arzneimitteln
Heilmittel der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) erfreuen sich in anderen Kulturen zunehmender Beliebtheit. In einigen TCM wird Schwefeldioxid (SO2) als Konservierungsmittel, Antioxidans und Desinfektionsmittel verwendet. Die Produkte werden durch Schwefelung mit SO2-Gas behandelt. Allerdings ist Schwefeldioxid ein sehr giftiges Gas. Weltweite Gesundheitsbehörden haben strenge Grenzwerte für den SO2-Gehalt in Produkten festgelegt. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, den Schwefeldioxidgehalt zu bestimmen, um diese Grenzwerte einzuhalten. Bei dieser gut geeigneten Methode wird der SO2-Gehalt in verschiedenen natürlichen TCM-Produkten zuverlässig und genau nach ISO 22590 analysiert, wobei der Eco-Titrator mit Optrode und Natriumhydroxid als Titriermittel verwendet wird.
- AN-T-223Analyse von Galvanikbädern
Galvanikprozesse kommen in den unterschiedlichsten Industriebereichen zum Einsatz, um die Oberflächengüte verschiedener Produkte vor Korrosion oder Abrasion zu schützen und ihre Nutzungsdauer massgeblich zu verlängern. Eine regelmässige Überprüfung der Badzusammensetzung ist unerlässlich, um einen einwandfreien Prozess zu gewährleisten. Typische Beispiele für Galvanikbäder sind alkalische Entfettungsbäder oder saure oder alkalische Bäder, die Metalle wie Kupfer, Nickel oder Chrom oder Komponenten wie Chlorid und Cyanid enthalten. Es ist entscheidend, dass das gewählte Analyseverfahren hohe Sicherheitsstandards erfüllt und zuverlässige Ergebnisse liefert. Das OMNIS Sample Robot-System pipettiert und analysiert aggressive Galvanikbadproben automatisch an verschiedenen Arbeitsplätzen und erhöht so die Sicherheit im Labor. Verglichen mit der manuellen Titration sind die Ergebnisse zuverlässiger und das gesamte Verfahren ist zeitsparender, da verschiedene Parameter parallel analysiert werden können.
- AN-T-224Aluminiumgehalt in Gerinnungs- und Flockungsmitteln zur Abwasserbehandlung
Koagulation und Flockung sind ein wesentlicher Bestandteil der Trinkwasser- und Abwasseraufbereitung. Zu diesem Zweck werden häufig Aluminiumsalze wie Aluminiumsulfat und Polyaluminiumchlorid (PAC) verwendet. Für die präzise Anwendung und exakte Dosierung des Flockungsmittels ist es wichtig, dessen Aluminiumgehalt genau zu bestimmen. In dieser Application Note wird der Aluminiumgehalt auf Basis von ABNT NBR 11176 unter Verwendung des 859 Titrotherm, ausgestattet mit einer Thermoprobe HF und Natriumfluorid als Titriermittel, genau und zuverlässig analysiert.
- AN-T-225Analyse von Koffein, pH-Wert und Säuregehalt im Kaffee
Viele der Schlüsselfaktoren, die den Kaffeegeschmack beeinflussen, hängen mit messbaren chemischen Eigenschaften zusammen. Dazu gehören pH-Wert, titrierbarer Säuregehalt, Brechungsindex und Koffein. In der Vergangenheit umfassten viele dieser Analysen lange, manuelle Probenvorbereitungsprozesse mithilfe der zeitaufwändigen Flüssigchromatographie (LC)-Technik. Diese Application Note befasst sich mit einer schnelleren, einfacheren alternativen Methode zur Analyse wichtiger Qualitätsparameter in Kaffee mithilfe einer einzigen Titrationsplattform: OMNIS.
- AN-T-226Bestimmung funktioneller Gruppen in Graphit und Graphenoxid
Die Boehm-Titration ist eine quantitative Analyse funktioneller Gruppen auf der Oberfläche von Kohlenstoffmaterialien basierend auf ihren Reaktionen mit basischen Lösungen von NaHCO3 (pKa = 6,4), Na2CO3 (pKa = 10,3) und NaOH (pKa = 15,7). Hierbei handelt es sich um eine kostengünstige Methode, die mit hoher Präzision absolute Werte der zugänglichen, hauptsächlich sauerstoffhaltigen funktionellen Gruppen auf der Oberfläche liefert. Ursprünglich wurde die Boehm-Titration für Kohlenstoffmaterialien wie Leitruß (CCB), Aktivkohle, porösen Kohlenstoff und Graphit entwickelt. Auch moderne kohlenstoffbasierte Materialien wie Graphen, Graphenoxid (GO) oder Kohlenstoffnanoröhren können auf diese Weise analysiert werden.
- AN-T-227Bestimmung von Natriumlactat
Natriumlactat ist eine Salzform der Milchsäure, die in vielen regulierten Industrien verwendet wird – daher ist eine genaue Bestimmung des Laktatgehalts erforderlich und wird bereits in mehreren Normen geregelt. Eine solche Monographie der US Pharmacopoeia (USP) führt zu hohen Genauigkeiten und klar definierten Titrationskurven, verwendet jedoch Titriermittel und Lösungsmittel, die teurer als nötig sind. Im Vergleich dazu erfordert die vorgestellte modifizierte Methode von Metrohm eine 1:1-Mischung aus Wasser und Aceton und verwendet wässrige Salzsäure als Titriermittel, was zu einer geschätzten Kostenreduzierung von 40 % pro Titration im Vergleich zur USP-Methode führt (USP–NF 2021, Ausgabe 2). Darüber hinaus reduziert sich der Zeitaufwand für jede Analyse auf nur 12 % der USP-Methode (ohne Blindwertbestimmung). Diese Application Note stellt beide Methoden zur Bestimmung des Laktatgehalts vor und zeigt die mit einem OMNIS-System erzielten Ergebnisse.
- AN-T-228Bestimmung von Aluminium und Zirkonium in Antitranspirantien
In dieser Application Note wird eine ergänzende Methode vorgestellt, die nach der Probenvorbereitung (Aufschluss) eine konsekutive Bestimmung beider Metallionen in einem Becherglas mit einem optischen Sensor und Xylenolorange als Indikator ermöglicht.
- AN-T-229Bestimmung von Kalksalzen in Zuckerrübensäften – Zuverlässige und kostengünstige komplexometrische Titrationsmethoden
Etwa 20 % unseres Zuckers stammen aus Zuckerrüben, die vorwiegend im gemässigten Klima von Europa und den USA angebaut werden, während Zuckerrohr aus tropischen Regionen die übrigen 80 % ausmacht. Kalksalze und der pH-Wert sind äusserst wichtige Faktoren, die während der Zuckerherstellung kontrolliert werden. Zur Bestimmung der Konzentration von Kalksalzen in dieser Art von Proben wird häufig die komplexometrische Titration eingesetzt. In dieser Application Note wird eine zuverlässigere Methode für die Bestimmung von Calciumverbindungen in Zuckerrübensaft vorgestellt. Durch den Einsatz einer ionenselektiven Elektrode (ISE) entfällt die Subjektivität der Bestimmung des Farbwechsels.
- AN-T-230Quantifizierung von 1,2-Diolen durch iodometrische Redoxtitration
Die Bestimmung des Mannitgehalts ist ein wichtiger Aspekt der Qualitätskontrolle in der Pharma- und Lebensmittelindustrie. Durch selektive oxidative Spaltung kann die Menge an 1,2-Diolgruppen im Analyten quantifiziert werden. Die Bestimmung des 1,2-Diol-Gehalts durch iodometrische Titration kann mit einem automatisierten Titrator und der dPt-Titrode von Metrohm vollständig automatisiert werden, um genaueste Ergebnisse zu erzielen.
- AN-T-231Bestimmung von Koffein durch Direkttitration
Die direkte Titration ist eine einfache und präzise Methode, um den Koffeingehalt in verschiedenen nichtwässrigen Produkten genau zu messen. Der mit einer dSolvotrode ausgestattete OMNIS Titrator bestimmt Koffein zuverlässig durch flexible Analysen kombiniert mit High-End-Software.
- AN-T-232Bestimmung von Koffein durch iodometrische Rücktitration
Die iodometrische Rücktitration ist eine präzise Methode zur genauen Messung des Koffeingehalts in verschiedenen wässrigen Proben. Mit dem OMNIS Titrator, der mit einer dPt-Titrode ausgestattet ist, werden zuverlässige Bestimmungen leicht gemacht.
- AN-T-233Bestimmung von Pyrophosphaten durch Titration
Die Titration ist eine genaue und präzise Methode zur Bestimmung des Pyrophosphatgehalts in wässrigen Produkten. Der mit einer dUnitrode ausgestattete OMNIS Titrator liefert zuverlässige Bestimmungen.
- AN-T-234Direkter Vergleich von OMNIS und Titrando für Mischsäuren und TMAH
Diese Application Note vergleicht den OMNIS Titrator und den 888 Titrando für Bestimmungen von Salpetersäure, Phosphorsäure und Essigsäure in einem Aluminiumätzbad sowie die Bestimmung von Tetramethylammoniumhydroxid (TMAH). Es wurden identische Analyseparameter verwendet, was zeigt, dass OMNIS vergleichbare oder sogar bessere Ergebnisse liefert als andere etablierte Titrationssysteme.
- AN-T-235Bestimmung des pH-Wertes in Ruß
Der pH-Wert in Ruß, einem wesentlichen Zusatzstoff in modernen Lithium-Ionen-Batterien, wird in dieser Application Note mithilfe des pH-Meters 913, ausgestattet mit einem Unitrode easyClean, gemäß ASTM D1512 sowie ISO 787-9 und GB genau und zuverlässig analysiert /T 1717-1986.
- AN-T-236Bestimmung von Salzsäure mit Natriumhydroxid
Salzsäure ist eine starke, anorganische Mineralsäure mit großer Bedeutung in der chemischen Industrie. Die potentiometrische Titration von Salzsäure mit Natriumhydroxid ist eine der wichtigsten und auch am häufigsten durchgeführten Analysen im Labor. In dieser Application Note wird eine Säure-Base-Titration vorgestellt, bei der die HCl-Konzentration mit NaOH unter Verwendung einer pH-Elektrode mit integriertem Pt1000-Temperatursensor bestimmt wird, um die genauesten Ergebnisse zu erzielen
- AN-T-237Bestimmung von Phosphorsäure mit Natriumhydroxid
Phosphorsäure ist eine dreiprotonige anorganische Säure, die für viele Zwecke verwendet wird: als Rohstoff für die Herstellung von Phosphatdüngern und Reinigungsmitteln, als Elektrolyt in Phosphorsäure-Brennstoffzellen, Rostentfernern und zur Passivierung von Eisen und Zink zum Schutz vor Korrosion. In diesem Anwendungshinweis wird eine Säure-Base-Titration vorgestellt, bei der die Konzentration von Phosphorsäure über alle drei ihrer dissoziierbaren Protonen durch Titration mit Natriumhydroxid bestimmt wird.
- AN-T-238Bestimmung der Alkalinität (p-Wert und m-Wert) in Wasser
Die Alkalinität definiert die Säurebindungskapazität von natürlichem Wasser. Man unterscheidet zwischen Gesamtalkalität (m-Wert) und Karbonatalkalität (p-Wert). In dieser Anwendungsnotiz wird die Bestimmung des pH-Werts und der Alkalität in Wasser mit einer Titrationsmethode gemäß EPA 310.1, Standardmethoden 2320 B (Titrationsmethode), ASTM D1067, EN ISO 9963-1 und EN ISO 9963-2 vorgestellt.
- AN-T-239Nichtwässrige Titration von schwachen Basen mit Perchlorsäure
Der Aminwert ist ein wichtiger Parameter und Qualitätsindikator zur Bestimmung in chemischen Prozessen und Arzneimitteln. In dieser Application Note wird die Titration von Triethanolamin mit nichtwässriger Perchlorsäure vorgestellt.
- AN-T-240Gesamtsäurezahl mit konduktometrischer Titration
Die Gesamtsäurezahl (TAN) ist ein wichtiger Parameter zur Beurteilung des Säuregehalts von Ölen und Kraftstoffen. Diese Application Note bestimmt die TAN mittels konduktometrischer Titration.
- AN-T-242Säuregehalt in Flugturbinenkraftstoff gemäß ASTM D3242
In dieser Applikation wird die vollautomatische Bestimmung des Säuregehalts in Flugzeugtreibstoff gemäß ASTM D3242 durch photometrische Titration mit einem automatischen Titrator und der Optrode vorgestellt.
- AN-T-243Sulfite determination in beet sugar
This study presents the automatic titration of low sulfite levels in beet crystal sugar using an OMNIS Titrator and a Pt Titrode as the potentiometric sensor.
- AN-T-244Standardization of sodium thiosulfate
The OMNIS Titrator equipped with a Pt Titrode accurately and reliably determines titer concentration even in diluted titrants as shown in this Application Note.
- AN-T-245Photometric determination of ionic surfactants by two-phase titration
Accurate, reliable determination of ionic surfactants with the Epton two-phase titration method can be achieved using an OMNIS system as shown in this study.
- AN-T-246Standardization of cationic surfactants by argentometric titration
The standardization of the cationic surfactant TEGOtrant is performed using potentiometric titration as well as near-infrared spectroscopy (NIRS) in this application.
- AN-T-247Photometric titration of acid value in biodiesel according to EN 14104
The acid value of fatty acid methyl esters (FAME) like biodiesel can be determined according to EN 14104 using photometric titration with OMNIS and the Optrode.
- AN-T-249Analysis of rare earth metals based on ISO 23597
Purity of rare earth elements (REEs) can be determined by absolute complexometric titration with xylenol orange (ISO 23597). This approach achieves around 100% recovery, eliminates the need for calibration, and offers higher accuracy and reproducibility than techniques such as AAS (atomic absorption spectroscopy). Photometric titration with the Optrode M2 offers adjustable wavelength detection, providing a fast, precise, and cost-effective alternative to other conventional methods.
- AN-T-250Potentiometric analysis of rare earth elements (REEs)
Rare earth elements (REEs) are critical materials whose deposit viability and processing streams require accurate mass-fraction determination during ore dissolution and purification. This Application Note describes a rapid potentiometric back-titration using a copper ion-selective electrode (Cu-ISE) that enables selective quantification and partial separation of REEs in complex matrices with near-quantitative recovery. As an absolute, flexible, and cost-effective method with ICP-compatible sample preparation, back-titration is well suited both as a reference technique and for rapid on-site analysis.
- AN-U-001Nickel, Zink, Kobalt, Eisen(II) und Mangan in Lithiumbromid mittels Nachsäulenderivatisierung
Bestimmung von Nickel, Zink, Eisen(II) und Mangan in Lithiumbromid mittels Kationenchromatographie und anschliessender UV/VIS-Detektion (520 nm) nach Nachsäulenderivatisierung.
- AN-U-002Bromid und Nitrat in 1% Natriumchlorid
Bestimmung von Bromid und Nitrat in 1% Natriumchlorid mittels Anionenchromatographie und anschliessender UV/VIS-Detektion (205 nm) nach chemischer Suppression.
- AN-U-003Glykol- und Milchsäure in Anwesenheit von N-Methyl-Pyrrolidon
Bestimmung von Glykol- und Milchsäure in Anwesenheit von N-Methyl-Pyrrolidon, welches in Medikamentenabgabesystemen verwendet wird, mittels Ionenausschlusschromatographie und anschliessender UV/VIS-Detektion.
- AN-U-008Spurenanionen in Magnesiumchlorid (MgCl2) mittels Anionenchromatographie mit Leitfähigkeitsdetektion nach chemischer Suppression und anschliessender UV/VIS-Detektion
Bestimmung von Fluorid-, Bromid-, Nitrat-, Phosphat- und Sulfatspuren mittels Anionenchromatographie mit Leitfähigkeitsdetektion nach chemischer Suppression und anschliessender UVVIS-Detektion.
- AN-U-009Iodat, Chlorit, Bromat und Nitrit durch suppressierte Ionenchromatographie mittels einer Nachsäulenderivatisierung (PCR) und UV/VIS-Detektion
Bestimmung von Iodat, Chlorit, Bromat und Nitrit mittels suppressierter Anionenchromatographie und anschliessender UV/VIS-Detektion nach Nachsäulenderivatisierung.
- AN-U-010Nitrit, Nitrat und Phosphat in Meerwasser einer Shrimp-Farm
Bestimmung von Nitrit, Nitrat und Phosphat in einem Meerwasser einer Shrimp-Farm mittels Anionenchromatographie mit Leitfähigkeitsdetektion nach chemischer Suppression und anschliessender UV/VIS-Detektion.
- AN-U-011N-Acetylcystein in einer Medikation gegen Sinusitis nach USP
Bestimmung von N-Acetylcystein und Phenylalanin in Tabletten gegen Sinusitis durch Anionenchromatographie und anschliessender UV/VIS-Detektion nach USP.
- AN-U-012Spureniodid in Trinkwasser in Flaschen mittels Anionenchromatographie und anschliessender UV/VIS-Detektion
Bestimmung von Iodidspuren in Trinkwasser in Flaschen mittels Anionenchromatographie und anschliessender UV/VIS-Detektion.
- AN-U-013HEDPA, PBTC und NTP
Bestimmung von HEDPA, PBTC und NTP mit Anionenchromatographie mittels UV/VIS Detektion nach Nachsäulenreaktion (PCR).
- AN-U-014Bromid in Kalziumchlorid mittels UV-Detektion
Bestimmung von Bromid in Kalziumchlorid mittels Anionenchromatographie und anschliessender UV/VIS-Detektion.
- AN-U-015Chrom(VI) in einem Lederextrakt
Bestimmung von Chrom(VI) (Chromat) in einem Lederextrakt mittels Anionenchromatographie und anschliessender UV/VIS-Detektion nach Nachsäulenderivatisierung (PCR) und inline Dialyse für die Probenvorbereitung.
- AN-U-016Koffein in Cola Softdrinks
Bestimmung von Koffein in einem Cola Softdrink mittels RP-Chromatographie und anschliessender UV/VIS-Detektion.
- AN-U-018Bromatbestimmung mittels Nachsäulenderivatisierung (o-Dianisidin-Methode)
Bestimmung von Bromat in Wasser mittels Anionenchromatographie und anschliessender UV/VIS-Detektion nach Nachsäulenderivatisierung (PCR) mit einem o-Dianisidinreagenz (in EPA 317.0 beschrieben).
- AN-U-022Nitritspuren in Mineralwasser mit UV-Detektion
Bestimmung von Nitrit in Mineralwasser mittels Anionenchromatographie und anschliessender UV-Detektion.
- AN-U-023Nitrit, Bromid, Nitrat und Iodid in 10 g/L Natriumchlorid mit UV-Detektion
Bestimmung von Nitrit, Bromid, Nitrat und Iodid in 10 /L Natriumchlroid mittels Anionenchromatographie und anschliessender UV-Detektion.
- AN-U-024Vanadiumspeziation mittels Ionenchromatographie mit UV/VIS-Detektion
Bestimmung von Vanadium(IV) und Vanadium(V) in einer Benfield Lösung mittels Anionenchromatographie und anschliessender UV-Detektion.
- AN-U-025Saccharin und seine Abbauprodukte (Benzamid, o-Toluensulfonamid) in einem Nickelgalvanisierbad
Bestimmung von Saccharin, Benzamid und o-Toluensulfonamid in einem Nickelgalvanisierbad mittels RP-Chromatographie und anschliessender UV-Detektion.
- AN-U-026Phenylalanin, Aspartam, Koffein und Benzoat in Softdrinks
Bestimmung von Phenylalanin, Aspartam, Koffein und Benzoat in einem Softdrink mittels RP-Chromatographie und anschliessender UV-Detektion.
- AN-U-027Systemeignungstest für Cefazolin nach USP
Bestimmung von Cefazolin nach USP 28-NF 23 (zweiter Anhang) mittels RP-Chromatographie und anschliessender UV-Detektion. Stichwort: Antibiotika
- AN-U-028Salicylsäure-Verunreinigung in Aspirintabletten nach der USP-Methode
Bestimmung von Salicyl- und Acetylsalicylsäure nach USP 28-NF 23 (zweiter Anhang) mittels RP-Chromatographie und anschliessender Leitfähigkeitsdetektion.
- AN-U-029Analyse von Cloxacillin-Natrium nach USP
Bestimmung von Cloxacillin-Natrium nach USP 28-NF 23 (zweiter Anhang) mittels RP-Chromatographie und anschliessender UV-Detektion. Stichwort: Antibiotika
- AN-U-030Systemeignungstest für Amoxicillin nach USP
Bestimmung von Amoxicillin nach USP 28-NF 23 (zweiter Anhang) mittels RP-Chromatographie und anschliessender UV-Detektion. Stichwort: Antibiotika
- AN-U-031Sulfurspezien in Prozesswasser der Papierindustrie durch gleichzeitige Leitfähigkeits- und UV-Detektion
Bestimmung von Sulfid und Thiosulfat in einem Prozesswasser mittels Anionenchromatographie und anschliessender UV/VIS-Detektion nach chemischer Suppression und Leitfähigkeitsdetektion.
- AN-U-032Sulfid in einer rohen Natriumvanadat-Lösung durch UV-Detektion
Bestimmung von Sulfid in einer rohen Vanadatlösung mittels Anionenchromatographie und anschliessender UV/VIS-Detektion.
- AN-U-033Analyse von Theophyllintabletten nach der USP-Methode
Bestimmung von Theophyllin und Theobromin nach USP 28-NF 23 (zweiter Anhang) mittels RP-Chromatographie und anschliessender UV-Detektion.
- AN-U-034Chromatographische Reinheitsbestimmung von Ibuprofen nach USP
Bestimmung von Valerophenon und Ibuprofen nach USP 28-NF 23 (zweiter Anhang) mittels RP-Chromatographie und anschliessender UV-Detektion.
- AN-U-035Chromatographische Reinheitsbestimmung von Thiamin-Hydrochlorid nach USP
Bestimmung von Thiamin-Hydrochlorid nach USP 28-NF 23 (zweiter Anhang) mittels RP-Chromatographie und anschliessender UV-Detektion.
- AN-U-036Analysenbestimmung von Ranitidin-HCl nach USP
Bestimmung von Ranitidin-Hydrochlorid nach USP 28-NF 23 (zweiter Anhang) mittels RP-Chromatographie und anschliessender UV-Detektion.
- AN-U-037Systemeignungstest für Penicillin-G-Kalium nach USP
Bestimmung von Penicillin-G-Kalium und 2-Phenyl-Acetamid nach USP 28-NF 23 (zweiter Anhang) mittels RP-Chromatographie und anschliessender UV-Detektion. Stichwort: Antibiotika
- AN-U-038Sulfid im Abwasser vom Bergbau
Bestimmung von Sulfid im Abwasser vom Bergbau mittels Anionenchromatographie und anschliessender UV-Detektion.
- AN-U-039Polybromierte Flammschutzmittel in Polymeren entsprechend der IEC 62321-Methode für die RoHS-Prüfung
Die Bestimmung von PBBE (Tetrabrombisphenol A - TBBPA, Octabrombiphenyloxid - OCTA und Decabrombiphenyloxid - DECA) in einer Polymerprobe wurde mit der Nucleosil EC - 250 mm-Säule durchgeführt; dazu wurde ein Methanol- und Phosphatpuffer als Eluent unter UV-Detektion entsprechend der IEC 62321-Methode für die RoHS-Prüfung verwendet.
- AN-U-040Chrom(VI) bei farbloser und farbiger Chromatierung auf metallischen Proben entsprechend der IEC 62321-Methode für die RoHS-Prüfung
Die Bestimmung von Chrom auf Metallplatten mittels Anionenchromatographie mit UV/VIS-Detektion im Anschluss an eine Nachsäulenderivatisierung mit Diphenylcarbazid entsprechend der IEC 62321-Methode für die RoHS-Prüfung. Diese Methode beinhaltet Abläufe zur Bestimmung der Anwesenheit von Chrom(VI) in farblosen und farbigen Chromatierungen auf metallischen Proben.
- AN-U-041Chrom(VI) in Polymeren entsprechend der IEC 62321-Methode für die RoHS-Prüfung
Die Bestimmung von Chrom(VI)-Polymeren durch Anwendung der Anionenchromatographie mit UV/VIS-Detektion im Anschluss an eine Nachsäulenreaktion mit Diphenylcarbazid entsprechend der IEC 62321-Methode für die RoHS-Prüfung.
- AN-U-042Melamin in Nahrungsmitteln durch Kationenchromatographie mit UV/VIS-Detektion
Bestimmung von Melamin in Milch und Milchprodukten, Eiern sowie Nahrungsmitteln auf Eibasis mit Hilfe der Kationenchromatographie.
- AN-U-043Probenbestimmung von Cefadroxil nach USP
Bestimmung von Cefadroxil nach USP 28-NF 23 (zweites Supplement) mit Hilfe der RP-Chromatographie mit UV-Detektion. Stichwort: Antibiotika
- AN-U-044Arsenit und Arsenat im Prozesswasser
Bestimmung von Arsenit und Arsenat in Prozesswasser mittels Ionenausschlusschromatographie mit UV-Detektion.
- AN-U-045Aluminium in Phosphorsäure mit Hilfe von UV/VIS-Detektion im Anschluss an eine Nachsäulenderivatisierung mit Pyrocatecholviolett
Bestimmung von Aluminium in Phosphorsäure mittels Kationenchromatographie mit UV-Detektion im Anschluss an eine Nachsäulenderivatisierung mit Pyrocatecholviolett.
- AN-U-046Aluminium in einem Säureauszug mit UV/VIS-Detektion im Anschluss an eine Nachsäulenderivatisierung mit Tiron
Bestimmung von Aluminium in einem metallhaltigen Säureauszug (z. B. Alkalimetall, Erdalkalimetall, Eisen, Chrom, Molybdän usw.) mittels Kationenchromatographie mit UV-Detektion im Anschluss an eine Nachsäulenderivatisierung mit Tiron.
- AN-U-047Anionen in Kühlschmiermittel nach einer Inline-Dialyse
Bestimmung von Nitrit und Nitrat in einem Kühlschmierstoff mittels Anionenchromatographie mit Leitfähigkeitsdetektion (siehe AN S-274) und nachfolgender UV-Detektion nach sequenzieller Suppression durch die Metrohm Inline-Dialyse.
- AN-U-048Silikat und Hexafluorosilikat
Bestimmung von Silikat und Hexafluorosilikat (rechnerisch) mittels Anionenchromatographie mit Leitfähigkeitsdetektion nach chemischer Suppression (siehe AN S-277) und nachfolgender UV/VIS-Detektion mit Nachsäulenderivatisierung. Hexafluorosilikat wird durch Wasser in Fluorid und Silikat aufgespalten. Beide Anionenkonzentrationen können für die Berechnung der SiF62--Konzentration verwendet werden.
- AN-U-049Analyse von Bromat in Trinkwasser gemäß ISO 11206 und EPA 317
Die Ionenchromatographie mit PCR und UV/VIS-Detektion bietet eine hochspezifische und empfindliche Methode für die Bromatanalyse, die den Anforderungen der EPA-Methode 317 und der ISO 11206 entspricht.
- AN-U-052Bestimmung der Übergangsmetallkationen mittels Nachsäulenreaktion mit PAR (4-(2-Pyridylazo) Resorcin) und anschliessender UV/VIS-Detektion
Die Säule Metrosep C 4 wird hauptsächlich für die Trennung von Alkali- und Erdalkalimetallkationen einschliesslich Ammonium und organischer Amine verwendet. Zusätzlich können aber auch Übergangsmetalle bestimmt werden.
- AN-U-053Chromatbestimmung mit dem 887 Professional UV/VIS Detektor und dem 886 Professional Thermostat/Reaktor
Chromat (Cr(VI)) oder sechswertiges Chrom ist krebserregend. Vom Trink- und Abwasser (z. B. der Lederproduktion) über Spielzeuge bis hin zu RoHS-regulierten Stoffen ist die maximal erlaubte Chromatkonzentration durch Normen geregelt. Für die Analyse wird die Ionenchromatographie mit Leitfähigkeitsdetektion eingesetzt. Das hier beschriebene Verfahren ist besonders für niedrigere Konzentrationen geeignet.
- AN-U-054Bestimmung von Aminosäuren mittels Nachsäulenreaktion mit Ninhydrin und UV/VIS-Detektion
Die Bestimmung von Aminosäuren ist für pharmazeutische und biochemische Anwendungen relevant. Das hier beschriebene Beispiel zeigt auf, wie ein binärer Gradient 17 Aminosäuren einer handelsüblichen Standardlösung trennt. Die Nachsäulenreaktion mit Ninhydrin erfolgt bei einer Temperatur von 120 °C. Die temperaturempfindlichen Proben müssen gekühlt werden.
- AN-U-055Bestimmung von Aminosäuren in Zellkulturmedium mittels Nachsäulenreaktion mit Ninhydrin und UV/VIS-Detektion
Zellkulturmedien enthalten alle lebenserhaltenden Komponenten für Zellen. In dieser Applikation wurde die Zusammensetzung der Aminosäuren bestimmt, wobei ein binärer Gradient die Aminosäuren trennt. Die Nachsäulenreaktion mit Ninhydrin erfolgt bei einer Temperatur von 120 °C. Die temperaturempfindlichen Proben müssen gekühlt werden.
- AN-U-056Bestimmung von Nitrit, Bromid und Nitrat in künstlichem Meerwasser mit direkter UV/VIS-Detektion
Die Bestimmung von Nitrit, Nitrat und Bromid im Meerwasser mit Leitfähigkeitsdetektion ist durch die hohe Chlorkonzentration beeinträchtigt. UV-Detektion bei 218 nm ermöglicht die Bestimmung der drei Anionen ohne dass Chlorid stört.
- AN-U-057Chromat in Trinkwasser mittels Ionenchromatographie und Nachsäulenreaktion mit UV/VIS-Detektion gemäss EPA-Methode 218.7.
Hexavalentes Chrom ist bekanntlich cancerogen beim Einatmen; beim Verschlucken vermutet man dies derzeit nur. Die EPA-Methode 218.7 ermöglicht die Chromatbestimmung im Trinkwasser bis in den unteren µg/L-Bereich (Nachweisgrenze: 15 ng/L). Der Nachweis erfolgt durch Nachsäulenreaktion mit 1,5-Diphenylcarbazid und der anschliessenden Detektion bei 530 nm.
- AN-U-058Chromat in Farbproben mittels Nachsäulenreaktion und nachfolgender UV/VIS-Detektion
Farbproben werden auf Spuren von Chromat untersucht. Chromat (Cr(VI)) ist toxisch und potentiell carcinogen, weshalb seine Konzentrationen so niedrig wie möglich sein sollten. Die Proben werden mittels C18-Kartuschen gereinigt und mit Hilfe der intelligenten Anreicherungstechnik (MiPCT) injiziert. Um Matrixeffekte auszuschliessen, muss die Anreicherungssäule nach jeder Injektion gespült werden. Dazu benötigt man keine anderen Liquid-Handling-Instrumente als einen 800 Dosino. Das System ist für Probenvolumina zwischen 20 und 2000 µL optimiert. Bei den meisten Proben muss die Säule nicht extra gespült werden.
- AN-U-059Übergangsmetalle im Speisekesselwasser mittels Nachsäulenreaktion und nachfolgender UV/VIS-Detektion
Speisekesselwasser für die Dampfproduktion in Siedewasserreaktoren (SWR) muss auf Korrosionsprodukte analysiert werden. Die Anwesenheit von Übergangsmetallen, insbesondere von Nickel und Eisen, weist auf Korrosionsprobleme. Der Spurennachweis erfolgt über Inline-Anreicherung (MiPCT). Nach der Trennung erfolgt eine Nachsäulenreaktion mit 4-(2-Piridylazo)-Resorcinol (PAR) und die VIS-Detektion bei 510 nm.
- AN-U-060Korrosionsinhibitoren in Kühlwasser
In industriellen Kühlwassersystemen werden meist Kupfer und Kupferlegierungen eingesetzt, da diese hervorragend die Wärme leiten. Diese Materialien sind jedoch korrosionsempfindlich. Als Korrosionsschutz für Kupfer und seine Legierungen dienen Azole. Ihre Bestimmung erfolgt mittels Ionenchromatographie und UV/VIS-Detektion.
- AN-U-061Eisen(II)- und Eisen(III)-Speziation mittels Nachsäulenreaktion und nachfolgender UV/VIS-Detektion
Die Speziationsanalyse ist ein wichtiges Instrument der Analytischen Chemie, welches die Konzentrationen ein und desselben Metalls in seiner jeweiligen Oxidationsstufe ermittelt. Die Speziation von Eisen(II) und Eisen(III) (Fe2+/Fe3+) erfolgt über die ionenchromatographische Trennung der entsprechenden anionischen Dipicolinsäurekomplexe. Die Nachsäulenreaktion mit 4-(2-Piridylazo)-Resorcinol ermöglicht die VIS-Detektion bei 510 nm.
- AN-U-063Bromat in Mehl mithilfe von Inline-Dialyse und Leitfähigkeits- sowie UV/VIS-Detektion und Nachsäulenreaktion
Kaliumbromat wird bei der Mehlbehandlung eingesetzt. Die Bestimmung des Karzinogens Bromat in Mehl erfordert Extraktion und zusätzliche Probenvorbereitung. Nach der Behandlung mit Ultraschall und Zentrifugieren wird die Extraktionsmischung mit Inline-Dialyse behandelt. Die Detektion des Bromats erfolgt mittels Leitfähigkeit nach Suppression sowie UV/VIS-Detektion und Nachsäulenreaktion.
- AN-U-065Iodat und Iodid in einem Galvanikbad mittels direkter UV/VIS-Detektion
Die Bestimmung von Iodat und Iodid in gebrauchten Galvanikbädern wird erschwert durch die hohen Konzentrationen anderer Ionen. Iodat wird als Stabilisator für das Bad gebraucht. Seine Konzentration muss für ein adequates Beschichten überwacht werden. Ein Natriumchlorideluent, die Säule Metrosep A Supp 5 - 250/4.0 und direkte UV/VIS-Detektion erlauben die Analyse solcher Proben ohne Matrixinterferenzen.
- AN-U-066Bestimmung von EDTA, HEDTA und DTPA nach EN 13368-1
Komplexbildner werden in Düngemitteln gebraucht, um Spurennährstoffe wie Cobalt, Eisen, Mangan etc. zu binden. EN 13368-1 beschreibt die Bestimmung von EDTA, HEDTA und DTPA. Als Probenvorbereitung wird Fe3+ zugefügt, um Komplexe mit den drei Komplexierungsmitteln zu bilden. Die Komplexe werden auf einer Anionenaustauschersäule getrennt und nach Zugabe von Perchlorsäure mit UV/VIS detektiert.
- AN-U-067Bestimmung von Übergangsmetallen im Spurenbereich mit Anreicherung (MiPCT), Nachsäulenreaktion und UV/VIS-Detektion
Übergangsmetalle können mit der Ionenchromatographie mit direkter Leitfähigkeitsdetektion bestimmt werden (siehe AN-C-137), aber auch mit UV/VIS-Detektion im Anschluss an eine Nachsäulenreaktion. In dieser Applikation werden die Kationen als anionische Komplexe getrennt und nach Nachsäulenreaktion mit PAR mittels UV/VIS detektiert. Dabei ist auch eine Eisenspeziation (Trennung von Fe(II) und Fe(III)) möglich. Für die Spurenanalyse wird die Metrohm-Inline-Anreicherungstechnik MiPCT eingesetzt.
- AN-U-068Bestimmung der Migration von Chromat aus Spielzeugen gemäss EU-Richtlinie 2018/725
Chromat (Cr(VI)) wird als kanzerogen, mutagen und DNS-schädigend eingestuft, weshalb Cr(VI)-Konzentrationen so gering wie möglich zu halten sind. In der EU-Spielzeugrichtlinie 2018/725 sind Migrationsgrenzwerte für die Freisetzung von Chromat aus Spielzeug festgelegt. Die „HCl-Migrationslösungen‟ werden mit einem Puffer verdünnt, bevor 2000 µL via „Metrohm intelligent Preconcentration Technique with Matrix Elimination‟ (MiPCT-ME) injiziert werden. Die Bestimmung erfolgt mit VIS-Detektion nach Derivatisierung mit Diphenylcarbazid.
- AN-U-069Chromat mittels Nachsäulenreaktion und UV/VIS-Detektion gemäss EPA 218.7
Hexavalentes Chrom (Cr(VI)) wird als toxisch und potentiell karzinogen eingestuft. Folglich soll dessen Konzentration in Trinkwasser so niedrig wie möglich sein. Die Bestimmung von Cr(VI) wird mittels Ionenchromatographie durchgeführt. Die Trennung erfolgt auf der Trennsäule Metrosep A Supp 10 - 250/2.0. Im Anschluss an die Nachsäulenreaktion (PCR) mit Diphenylcarbazid wird Cr(VI) photometrisch bestimmt.
- AN-U-070Paracetamol in Tabletten mit vollautomatischer Probenvorbereitung durch 815 Robotic Soliprep for LC
Paracetamol ist ein wirksames Schmerz- und Fiebermittel. Seine Bestimmung in Tabletten durch Umkehrphasenchromatographie und UV-Detektion ist mit der in dieser Note beschriebenen Probenvorbereitung einfach und schnell. Der 815 Robotic Soli Prep for LC macht alles vollautomatisch: von der Auflösung der Tabletten, dem Homogenisieren und Filtrieren bis hin zur Injektion mittels 250-nL-Loop.
- AN-U-071Nitrit, Bromid und Nitrat in künstlichem Meerwasser mithilfe der UV/VIS-Detektion
Die Ionenchromatographische Spurenanalyse von Anionen in Meerwasser ist aufgrund der hohen Chloridkonzentrationen schwierig. Im Gegensatz zu Chlorid absorbieren Nitrit, Bromid und Nitrat UV-Strahlung im niedrigen Wellenlängenbereich, was eine UV-Detektion dieser drei Anionen ermöglicht. Diese Application Note beschreibt die Trennung auf einer Säule des Typs Metrosep Carb 2 - 100/4.0 mit einem Natriumchlorideluenten. Dieser minimiert den Einfluss des Chloridüberschusses und ermöglicht niedrige Nachweisgrenzen.
- AN-U-072Spezifizierung von Vanadium(IV) und Vanadium(V) als EDTA-Komplexe in einer Benfield-Lösung unter Einsatz der UV/VIS-Detektion
Der Benfield-Prozess ist ein weithin bekannter Vorgang, um Erdöl und Industriegasen H2S und CO2 zu entziehen. Vanadiumpentoxid wird als Korrosionsinhibitor zugegeben und ist bei einem bestimmten V(IV)/V(V)-Verhältnis äusserst wirksam. Daher ist die Spezifizierung und Bestimmung von V(IV) und V(V) wichtig. Diese Spezifizierung ist mithilfe der Säule Metrosep A Supp 5 - 50/4,0 mit EDTA als Eluent und unter Einsatz der UV/VIS-Detektion bei 282 nm ganz einfach.
- AN-U-073Schwefelspezifizierung in Sickerwasser aus dem Bergbau mittels Ionenchromatographie unter Einsatz eines Perchlorat-Eluenten und UV/VIS-Detektion
Beim Goldabbau erfolgt tendenziell eine Abkehr von der Cyanidlaugung und ein Umstieg auf den weitaus weniger toxischen Prozess der Thiosulfatlaugung. Die Thiosulfatlaugung ist ein sensibler Vorgang, bei dem die Komponenten der Auslaugungsreaktion so optimal wie möglich eingesetzt werden müssen, um den Goldertrag und den Reagenzverlust zu maximieren. Sulfite, Thiosulfate, Thiocyanate und Tetrathionate werden auf der Säule Metrosep A Supp 5 - 250/4,0 getrennt. Als Eluent dient Perchlorat, weil die meisten metallischen Perchlorate in Wasser löslich sind. Dadurch wird eine Ausfällung der Metalle im IC-System verhindert.
- AN-U-074Bestimmung von Nitrit und Nitrat in Tabak durch Ionenchromatographie mit UV/VIS-Detektion
Nitrit fördert in Tabakprodukten die Freisetzung von tabakspezifischen Nitrosaminen. Die meisten dieser Nitrosamine sind krebserregend. Daher ist die Bestimmung von Nitrit in Tabak notwendig. Diese Application Note beschreibt die Bestimmung von Nitrit und Nitrat in Essigsäureextrakten von Tabak. Der ionenchromatographischen Trennung folgt eine UV/VIS-Detektion nach sequenzieller Suppression.
- AN-U-075Bestimmung von Aluminium (Al3+) in einem Impfstoff mittels Ionenchromatographie mit UV/VIS-Detektion
Aluminium (als Gel oder Salz) wird in Impfstoffen als Hilfsstoff verwendet. Es hilft dabei, eine stärkere Immunreaktion herbeizuführen. Die Menge an Aluminium in Impfstoffen wird reguliert, z. B. durch das USP. Laut USP liegen die Höchstwerte von Al3+ in einer Impfstoffdosis zwischen 0,85 und 1,25 mg. Dieser Artikel beschreibt die Bestimmung von Aluminium als 8-Hydroxychinolin-Komplex mittels Ionenchromatographie mit UV/VIS-Detektion.
- AN-U-076Zinkoxid-Bestimmung gemäß USP General Chapter <591>
Das amerikanische Arzneimittelbuch (USP) aktualisiert sein allgemeines Kapitel <591> „Bestimmung von Zink“, eine Monographie, um die Ionenchromatographie als Analysemethode aufzunehmen. Zinkoxid wird in verschiedenen Hautpflegecremes, Arzneimitteln und medizinischen Produkten verwendet. Die Analyse durch Ionenchromatographie umfasst die Abscheidung von Zink, beispielsweise unter Verwendung von L91 (Metrosep A Supp 10), gefolgt von einer Nachsäulenreaktion mit dem Reagenz 4-(2-Pyridylazo)-Resorcin (PAR) und einer abschließenden Detektion bei einer Wellenlänge von 530 nm.Schlagwörter: USP <591>
- AN-U-077Bestimmung von Chromat in einer stark alkalischen Aufschlusslösung nach EN ISO 15192 (aufgeschlossener Boden) und EN 16318 (Düngemittel)
Der Gehalt an sechswertigem Chrom (Chromat) im Boden muss möglichst gering gehalten werden, weil es als krebserregender Stoff gilt. Chromat kann durch den Einsatz Cr(VI)-haltiger Düngemittel in den Boden gelangen. Ein Grossteil dieses Chromats wird durch oxidierende organische Masse zu Cr(III) reduziert. Das restliche Chromat wird nach EN ISO 15192 mittels alkalischem Aufschluss gefolgt von einer Ionenchromatographie mit einer Nachsäulenreaktion mit 1,5-Diphenylcarbazid und anschliessender Detektion im sichtbaren Spektrum bei 538 nm bestimmt. Nach Verfahren B von EN 16318 wird für Düngemittel ein alkalischer Aufschluss und die gleiche Analysemethode angewendet.
- AN-U-078Silikat in Kühlmitteln
Kalkablagerungen stellen bei Kühlsystemen ein ernsthaftes Problem dar, das zu Schäden an der Anlage und infolgedessen zu erheblichen betrieblichen Verlusten führen kann. Eine wichtige Komponente bei der Kalkbildung ist Kieselsäure. Vor allem amorphe Kieselsäure und Metallsilikate begünstigen die Entstehung von Kalk. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Kieselsäurekonzentration in Kühlmitteln zu kennen. Durch Ionenchromatographie in Verbindung mit UV/VIS-Detektion und Nachsäulenderivatisierung (PCR) kann der Gehalt an freiem Silikat sowie der Gesamtgehalt an Silikat bestimmt werden. Durch direkte Injektion der mit Reinstwasser verdünnten Probe kann die Konzentration an freiem Silikat ermittelt werden. Für die Bestimmung des Gesamtgehalts an Silikat erfolgt vor der Analyse zuerst die Hydrolyse von amorpher Kieselsäure durch Probenverdünnung in einem alkalischen Eluenten und anschliessend, nach einer gewissen Reaktionszeit (z. B. 4 Stunden), die Injektion.
- AN-U-079Chromat (Cr(VI)) in Wasser
Chromat und Dichromat sind die beiden Oxoanionen von Chrom. In beiden ist Chrom in seiner sechswertigen Form (Cr(VI)) enthalten. In wässrigen Lösungen kommt Chromat unter alkalischen und Dichromat unter sauren Bedingungen vor. Sechswertiges Chrom ist hochgiftig und krebserregend. Es muss daher sowohl in Industrieerzeugnissen als auch in der Umwelt intensiv überwacht werden. DIN 38405-52 beschreibt die Bestimmung von Cr(VI) in Wasser, Abwasser und Schlamm mittels photometrischer Methoden. In Anhang C, Kapitel C.6 wird der Einsatz der Ionenchromatographie erläutert. Diese Application Note veranschaulicht die Anwendung der Methode auf Trinkwasserproben.
- AN-U-080Nitrit und Nitrat in Fleischerzeugnissen
Nitrit- und Nitratsalze werden als Konservierungsmittel für Fleisch und Fleischerzeugnisse verwendet. Nitratsalze (mit der Bezeichnung E 251 oder E 252) haben eine geringe Toxizität, aber eine langfristige Exposition ist bedenklich, da sie im Darm zu Nitrit abgebaut werden, einer Vorstufe von Nitrosaminen (die als krebserregend eingestuft werden). Nitrit selbst wird als wahrscheinlich krebserregend für den Menschen eingestuft. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) gibt die zulässigen Höchstwerte nach dem Herstellungsprozess für Nitrit (mit E 249 oder E 250 gekennzeichnet) mit 50-180 mg/kg und für Nitrat mit 150-300 mg/kg an, je nach Produkt. Die Europäische Kommission (Verordnung (EG) Nr. 1333/2008) begrenzt Nitrat- und Nitritsalze in verarbeitetem Fleisch auf weniger als 150 mg/kg. Die Ionenchromatographie mit UV-Detektion bietet eine robuste und universelle Methode für die Qualitätskontrolle von Nitrit und Nitrat in verschiedenen Fleischmatrices. Zusätzliche Probenvorbereitungstechniken wie die Inline-Ultrafiltration helfen, Zeit und Kosten zu sparen und Analyseprobleme mit schwierigen Probenmatrices zu überwinden.
- AN-V-001Eisen, Cadmium, Blei und Kupfer in einer Kobaltacetatlösung
Bestimmung von Fe, Pb, Cd und Cu in einer Co(Ac)2-Lösung mittels der MME.
- AN-V-002Chrom, Mangan und Titan in einer Polyterephthalsäurelösung
Bestimmung von Cr, Mn und Ti in einer HCl-haltigen PTA-Lösung.
- AN-V-003Nickel, Kobalt und Eisen in einer Polyterephthalsäurelösung
Bestimmung von Ni, Co und Fe in einer HCl-haltigen PTA-Lösung.
- AN-V-004Zink, Cadmium, Blei, Kupfer und Chrom in Triglycerid
Bestimmung von Zn, Cd, Pb, Cu und Cr in Triglycerid.
- AN-V-006Cadmium, Blei und Antimon in Essigsäure
Bestimmung von Cd, Pb und Sb in Essigsäure.
- AN-V-009Cadmium, Blei und Kupfer in Sole und Natriumhydroxid
Bestimmung von Cd, Pb und Cu in Sole und NaOH.
- AN-V-010Simultane Bestimmung von Zink, Cadmium, Blei, Kupfer, Eisen, Nickel und Kobalt in NaOH
Simultane Bestimmung von Zn, Cd, Pb, Cu, Fe, Ni und Co in 50% NaOH.
- AN-V-015Nickel, Antimon, Cadmium, Thallium und Kupfer in einer neutralen, hoch konzentrierten Zinklösung.
Bestimmung von Ni, Sb, Cd, Tl und Cu in einer neutralen, hoch konzentrierten Zinklösung aus der Galvanikindustrie.
- AN-V-016Nickel, Eisen und Kupfer in einem Silbergalvanisierbad
Bestimmung von Ni, Fe und Cu in einem Silbergalvanisierbad.
- AN-V-017Chrom und Selen in einem Silbergalvanisierbad
Bestimmung von Cr und Se in einem Silbergalvanisierbad.
- AN-V-018Zinn und Blei in einem Organogalvanisierbad
Bestimmung von Sn und Pb in einem Organogalvanisierbad.
- AN-V-019Blei in einem Chemisch Ni-Bad
Blei wird häufig als Stabilisator bei chemischen Vernickelungsprozessen verwendet. Die regelmäßige und genaue Bestimmung der elektrochemisch aktiven Pb(II)-Konzentration ist unerlässlich, um den Beschichtungsprozess optimal und unter stabilen Bedingungen ablaufen zu lassen. Mittels Differenzialpuls-Anoden-Stripping-Voltammetrie kann der aktive Bleigehalt nach der Verdünnung ermittelt werden. Für diese Anwendung hat sich die voltammetrische Bestimmung als einfache, empfindliche, selektive und störungsfreie Methode etabliert.
- AN-V-022Antimon und Bismut in einer basischen Zinkoxidlösung, in einem Arbeitsgang
Gleichzeitige Bestimmung von Sb und Bi in einer basischen ZnO-Lösung.
- AN-V-023Aluminium in einer basischen Zinkoxidlösung
Bestimmung von Al in einer basischen ZnO-Lösung mit Eriochromblauschwarz R bei 60°C.
- AN-V-024Kupfer und Chrom in einem Ätzbad
Bestimmung von Cu und Cr in einem Ätzbad. Aufgrund der hohen Mn- und Ni-Konzentrationen wird Cu als EDTA-Komplex und Mn als DTPA-Komplex bestimmt.
- AN-V-026Eisen und Zink in einem tensidhaltigen Nickelsulfatbad
Bestimmung von Fe und Zn in einem tensidhaltigen Nickelsulfatbad nach UV-Aufschluss.
- AN-V-027Kupfer in einem tensidhaltigen Nickelsulfatbad
Bestimmung von Cu in einem tensidhaltigen Nickelsulfatbad nach UV-Aufschluss.
- AN-V-028Zink, Cadmium, Blei, Nickel und Kobalt in Salzsäure
Bestimmung von Zn, Cd, Pb, Ni und Co in Salzsäure (37.8%).
- AN-V-029Zink, Cadmium, Blei, Nickel und Kobalt in Javellewasser
Bestimmung von Zn, Cd, Pb, Ni und Co in Javellewasser.
- AN-V-030Zink, Cadmium, Blei, Nickel und Kobalt in einer 40%igen Eisen(III)-chlorid-Lösung
Bestimmung von Zn, Cd, Pb, Ni und Co in einer 40%igen FeCl3-Lösung.
- AN-V-031Cumarin und Tartrazin in Wodka
Bestimmung von Cumarin und Tartrazin in Wodka.
- AN-V-032Zink, Cadmium, Blei, Kupfer, Eisen, Nickel und Kobalt in gefriergetrocknetem Hopfen
Bestimmung von Zn, Cd, Pb, Cu, Ni, Co und Fe in gefriergetrocknetem Hopfen nach einem Nassaufschluss.
- AN-V-033Zink, Blei, Kupfer und Eisen in Zucker
Bestimmung von Zn, Pb, Cu und Fe in Zucker nach Nassaufschluss.
- AN-V-035Zink, Cadmium, Blei und Kupfer in Chilisauce nach UV-Aufschluss
Bestimmung von Zn, Cd, Pb und Cu in Chilisauce nach UV-Aufschluss.
- AN-V-036Quecksilber in Chilisauce nach UV-Aufschluss
Bestimmung von Hg in Chilisauce nach UV Aufschluss.
- AN-V-038Aluminium in Eiweisslyophilisat nach Aufschluss
Bestimmung von Aluminium mit Eriochromblauschwarz R bei 60 °C in Eiweisslyophilisat nach einem Nassaufschluss.
- AN-V-039Zink, Cadmium, Blei und Kupfer in Whiskey nach UV-Aufschluss
Bestimmung von Zn, Cd, Pb und Cu in Whiskey nach UV-Aufschluss.
- AN-V-041Cadmium, Blei, Kupfer, Nickel und Kobalt in Sojaöl nach Aufschluss
Bestimmung von Cd, Pb, Cu, Ni und Co in Sojaöl nach Extraktion durch Kochen mit HCl unter Rückfluss.
- AN-V-043Zink in Kräuterpharmazeutika zur Behandlung von Prostatakrebs
Bestimmung von Zink in einem Kräuterpharmazeutikum zur Behandlung von Prostatakrebs.
- AN-V-044Bor in menschlichem Blutplasma mit Beryllon III als Ligand
Voltammetrische Bestimmung von Bor in Blutplasma mit Beryllon III als Ligand [L. Thunus (1996), Anal. Chim. Acta 318: 303–308].
- AN-V-045Uran in Trinkwasser
Die Bestimmung von Uran in Trinkwasser erfolgt mittels adsorptiver Stripping Voltammetrie (AdSV) an der hängenden Quecksilbertropfenelektrode (HMDE). Chloranilsäure wird dabei als Komplexbildner eingesetzt.
- AN-V-046Zink, Cadmium, Blei, Kupfer, Nickel und Kobalt in Vitaminpräparaten
Bestimmung (nach Aufschluss) von Zink, Cadmium, Blei, Kupfer, Nickel und Kobalt in Fertigungspulver von Vitaminpräparaten.
- AN-V-047Mangan, Eisen und Molybdän in Vitaminpräparaten
Bestimmung von Mangan, Eisen und Molybdän (nach Aufschluss) in Fertigungspulver von Vitaminpräparaten.
- AN-V-048Clotiapin in einer Standardprobe
Bestimmung von Clotiapin in einem pharmazeutischen Standard.
- AN-V-051Cadmium und Blei in einem Herbizid
Bestimmung von Cadmium und Blei in Herbizidpulver, welches 37 % Kupfer enthält, nach Aufschluss.
- AN-V-053Artemisinin und Artesunat in einer Standardlösung
Bestimmung von Artemisinin und Artesunat in einem Standard.
- AN-V-054Palladium in pharmazeutischen Produkten
Bestimmung der Pd-Konzentration in pharmazeutischen Produkten durch Polarographie nach Nassaufschluss.
- AN-V-055ß-Propiolacton im Impfstoff
Bestimmung von ß-Propiolacton im Impfstoff.
- AN-V-056Ascorbinsäure in Vitaminpräparaten
Bestimmung von Ascorbinsäure (Vitamin C) in Vitaminpräparaten nach Probenaufschluss.
- AN-V-057Thiomersal in Augentropfen
Thiomersal (auch Thimerosal genannt) ist ein quecksilberhaltiges organisches Molekül, das häufig als Konservierungsmittel für Impfstoffe und Augentropfen verwendet wird. Es ist selbst in sehr geringen Konzentrationen sehr wirksam gegen eine breite Palette von Mikroorganismen und Viren. Um das Risiko für Verbraucher zu verringern, wird die maximale Quecksilberkonzentration in den Produkten durch die Behörden begrenzt. Mittels Polarographie oder Voltammetrie lässt sich die Konzentration von Thiomersal in Impfstoffen oder anderen kosmetischen und pharmazeutischen Lösungen (wie etwa Augentropfen) genau bestimmen. Die Methode ist einfach durchzuführen, spezifisch und frei von Störungen.
- AN-V-058Cystein und Cystin in einer Infusionslösung
Bestimmung von Cystein und Cystin in einer Infusionslösung.
- AN-V-0591-Methyl-Nicotinamid-Hydrochlorid in einer Standardlösung
Bestimmung von 1-Methyl-Nicotinamid-Hydrochlorid in einem Standard mittels Na2CO3 als Elektrolyt.
- AN-V-060Cystein und Cystin in Caseinat
Bestimmung von Cystein und Cystin in Caseinat nach Probenvorbereitung mit NaOH.
- AN-V-061Eisenspeziation in Wasser mit der Multi-Mode-Elektrode pro
Die genaue Bestimmung von Fe(II) und Fe(III) in Wasser ist für viele Branchen von entscheidender Bedeutung. Die kathodische Sweep-Voltammetrie (CSV) bietet eine robuste und kostengünstige Lösung.
- AN-V-0624-Carboxybenzaldehyd in Polyterephthalsäure
4-Carboxybenzaldehyd kann in einer ammoniumhaltigen Lösung direkt an der DME reduziert werden.
- AN-V-063Cyanid in Gasen nach Verbrennung von Kunstoffen aus Isoliermaterialen
Polarographische Bestimmung von Cyanid in Gasen aus der Verbrennung von Kunststoffen aus Isoliermaterialien nach Probenvorbereitung.
- AN-V-064Freies Styrol in Polystyrol und gemischten Polymeren
Bestimmung von Styrolmonomeren in Polystyrol. Freies Styrol wird in ein polarographisch aktives Pseudonitrosit umgewandelt.
- AN-V-065Wolfram in organischer Phase
Bestimmung von W(VI) in der organischen Phase nach Aufschluss.
- AN-V-068Cadmium und Blei in Meerwasser
Bestimmung von Cd und Pb in Meerwasserproben im ng/L-Konzentrationsbereich durch anodische Stripping Voltammetrie auf einer Quecksilberfilmelektrode (MFE).
- AN-V-069Nickel und Cobalt in Meerwasser
Bestimmung von Nickel und Kobalt in Meerwasser durch adsorptive Stripping Voltammetrie (AdSV) mit der HMDE.
- AN-V-070Bestimmung von Iodid in Eisessig
Eine Jodverunreinigung im Eisessig birgt Risiken für nachgelagerte Prozesse. Die kathodische Stripping-Voltammetrie (CSV) am HMDE bietet eine zuverlässige Iodidmessung.
- AN-V-071Platin und Rhodium in Trinkwasser
Bestimmung von Rhodium und Platin in Wasserproben nach UV-Aufschluss und Komplexbildung durch adsorptive Stripping Voltammetrie (AdSV) mit der HMDE.
- AN-V-072NTA und EDTA in Abwasser
Bestimmung von NTA und EDTA als Bismutkomplexe mit der DME.
- AN-V-073Vitamin C in Orangensaft
Bestimmung von Ascorbinsäure (Vitamin C) in Frucht- und Gemüsesäften mit der DME ohne Probenvorbereitung.
- AN-V-074Vitamin B2 in Vitamintabletten
Bestimmung von Riboflavin (Vitamin B2) in Vitamintabletten mit der DME.
- AN-V-075Nicotinamid in Vitamintabletten
Bestimmung von Nicotinamid (Vitamin B3, Vitamin PP) in Vitamintabletten mit der DME.
- AN-V-076Kobalt in Goldgalvanisierbädern
Bestimmung von Kobalt in Anwesenheit hoher Goldkonzentrationen mit der DME mittels 5-Sulfosalicylsäure als Trägerelektrolyt und DMG als Komplexbildner.
- AN-V-077Nickel und Kobalt in Elektrolyten von Zinkwerken (konzentrierte Zinksulfatlösungen)
Bestimmung von Nickel in konzentrierten Zinklösungen durch adsorptive Stripping Voltammetrie (AdSV) mit der HMDE mittels einem Ammoniumpuffer als Trägerelektrolyt und Dimethylglyoxim (DMG) als Komplexbildner. Unter diesen Bedingungen funktioniert die Bestimmung von Kobalt nicht, da die sehr hohe Zn2+-Konzentration mit dem Co-Signal interferiert. Deshalb muss ein alternativer Komplexbildner verwendet werden: α-Benzildioxim in einem Ammoniakpuffer unter Zugabe von Natriumnitrit.
- AN-V-078Antimon in Zinklösungen
Bestimmung der Konzentration des Gesamtantimongehalts in Elektrolyten von Zinkelektrolyten durch anodische Stripping Voltammetrie (ASV) in 5 mol/L HCl. Wenn 0.6 mol/L HCl gebraucht werden, wird nur die Antimon(III)-Konzentration selektiv bestimmt. Die Interferenz eines Cu-Überschusses wird durch selektive Cu-Oxidation unterdrückt. Dennoch begrenzt die Cu-Konzentration in der Probe die Probenmengen, welche für die Bestimmung eingesetzt werden können.
- AN-V-079Germanium in Galvanisierbädern
Bestimmung von Germanium durch adsorptive Stripping Voltammetrie mit der HMDE mit Actetapuffer als Trägerelektrolyt und Katechol als Komplexbildner.
- AN-V-080Germanium in Blei
Bestimmung von Germanium durch adsorptive Stripping Voltammetrie (AdSV) mit der HMDE mittels Acetatpuffer als Trägerelektrolyt und Brenzkatechin als Komplexbildner.
- AN-V-081Kupfer, Eisen und Vanadium in Kochsalz (NaCl)
Bestimmung von Kupfer, Eisen und Vanadium in Salzproben im µg/kg-Konzentrationsbereich durch adsorptive Stripping Voltammetrie (AdSV) mit der HMDE. Probenvorbereitung ist nicht nötig.
- AN-V-082Chromspezies in Meerwasser
Cr(III) bildet einen elektrochemisch aktiven Komplex mit Diethylentriaminpentaessigsäure (DTPA), ebenso Cr(VI) nach der in-situ-Reduktion auf der Oberfläche der HMDE. Vom Probenvorbereitungsverfahren und der Wartezeit nach der Zugabe des Komplexbildners abhängig, können die verschiedenen Chromspezies unterschieden werden:Gesamter aktiver Chromgehalt [Gesamtkonzentration von Cr(VI) und freiem Cr(III)]: Die Messung erfolgt umgehend nach der Zugabe von DTPA.; Cr(VI): Zwischen der Zugabe von DTPA und dem Analysenbeginn ist eine Mindestwartezeit von 30 Minuten nötig. Während dieser Wartezeit wird der Cr(III)-DTPA-Komplex elektrochemisch inaktiv.; Cr(III): Unterschied zwischen dem total aktiven Cr und Cr(VI).; Gesamtchrom: Bestimmung des gesamtem aktiven Cr nach UV-Aufschluss.;
- AN-V-083Zink, Cadmium, Blei und Kupfer in Abwasser nach UV-Aufschluss
Zink, Cadmium, Blei und Kupfer lassen sich in Abwasserproben nach UV-Aufschluss mittels anodischer Stripping-Voltammetrie (ASV) gemäss DIN 38406 Teil 16 bestimmen.
- AN-V-084Gesamtchrom in Abwasser nach UV-Aufschluss (DTPA Methode)
Um den Gesamtchromgehalt in Abwasserproben zu bestimmen, ist ein UV-Aufschluss nötig, um störende organische Substanz vor der Analyse zu entfernen. Eine vollständige Oxidation des Cr(III) zu Cr(VI) ist durch einen UV-Bestrahlungsschritt bei einem pH-Wert > 4 garantiert.
- AN-V-085Elementarer Schwefel in Benzin
Bestimmung der Konzentration von elementarem Schwefel in Benzin mittels Polarographie in acetathaltigem Toluol-/Methanolelektrolyt. Die Bestimmung ist linear bis zu einer Konzentration von 2 mg/L elementarem Schwefel im Messgefäss. Organische Schwefelverbindungen werden mit dieser Methode nicht detektiert. Diese Methode kann für Dieselkraftstoff nicht verwendet werden, da Diesel im beschriebenen Elektrolyten nicht komplett löslich ist. Die Gaswaschflasche (6.2405.030) für die inerte Gasversorgung muss mit Grundelektrolyt gefüllt sein.
- AN-V-086Cadmium, Blei und Kupfer in Trinkwasser
Einzelbestimmung von Cd, Pb und Cu in einem Acetatpuffer mit anodischer Stripping Voltammetrie (ASV).
- AN-V-087Nickel und Kobalt in Trinkwasser
Einzelbestimmung von Nickel und Kobalt in Trinkwasser durch adsorptive Stripping Voltammetrie (AdSV). Dimethylglyoxim (DMG) wird bei einem pH-Wert von 9.3 als Komplexbildner verwendet.
- AN-V-089Quecksilber in Abwasser
Bestimmung von Quecksilber in Abwasser mit einer rotierenden Goldelektrode (Au RDE) mittels anodischer Stripping Voltammetrie (ASV). Nach Zusatz von Salzsäure und Wasserstoffperoxid erfolgt der Aufschluss durch UV-Bestrahlung.
- AN-V-090Mangan in Trinkwasser
Bestimmung von Mn durch anodische Stripping Voltammetrie (ASV) mit der HMDE in einer alkalihaltigen Lösung.
- AN-V-092Nickel in Weisswein nach UV-Aufschluss
Für die Bestimmung von Nickel in Weisswein ist ein UV-Aufschluss zur Mineralisierung der Probe notwendig. Die Bestimmung erfolgt durch adsorptive Stripping Voltammetrie (AdSV) an der HMDE mittels eines Ammoniakpuffers mit Dimethylglyoxim (DMG).
- AN-V-093Zink, Cadmium, Blei und Kupfer in Rotwein nach UV-Aufschluss
Die Bestimmung von Zink, Cadmium, Blei und Kupfer in Rotwein erfolgt nach UV-Aufschluss mittels anodischer Stripping Voltammetrie (ASV).
- AN-V-094Platin und Rhodium in Rotwein nach UV-Aufschluss
Für die Bestimmung von Schwermetallen in Wein ist ein UV-Aufschluss zur Mineralisierung der Probe notwendig. Die Bestimmung von Platin und Rhodium erfolgt durch adsorptive Stripping Voltammetrie (AdSV) mit der HMDE.
- AN-V-095Chinin in Bitter Lemon
Bestimmung von Chinin durch Polarographie mit der DME mittels eines Britton-Robinson-Puffers bei pH = 7.0 als Trägerelektrolyt.
- AN-V-096Platin in Urin nach UV-Aufschluss
Die Bestimmung von Platin in Urinproben erfolgt durch adsorptive Stripping Voltammetrie (AdSV) nach UV-Aufschluss.
- AN-V-097Chrom in Schwefelsäure
Bestimmung von Cr(VI) mit dem Komplexbildner DTPA bei einem pH von 6.2 durch adsorptive Stripping Voltammetrie (AdSV) mit der HMDE.
- AN-V-098Molybdän in Schwefelsäure
Bestimmung von Mo durch Polarographie mit der SMDE in einer Schwefelsäurelösung.
- AN-V-099Cadmium, Blei und Kupfer in Triphosphat
Bestimmung von Cadmium, Blei und Kupfer durch anodische Stripping Voltammetrie (ASV) mit der HMDE mittels wässriger Schwefelsäure als Trägerelektrolyt.
- AN-V-100Nickel und Kobalt in Triphosphat
Bestimmung von Ni und Co in Triphosphat durch adsorptive Stripping Voltammetrie (AdSV) in einem Ammoniakpuffer bei pH 9.5 mit Zugabe von Dimethylglyoxim (DMG).
- AN-V-102Mangan in Triphosphat
- AN-V-103Chrom in Kalk (CaCO3)
Bestimmung von Cr(VI) mit der HMDE in einem ethylendiamin- und acetathaltigen Elektrolyt. Da Cr(III) elektrochemisch inaktiv ist, muss alles Cr vor der Analyse oxidiert sein.
- AN-V-104Formaldehyd in Kühlschmierstoffen
Polarographische Bestimmung von Formaldehyd mit der DME in einer alkalihaltigen Lösung.
- AN-V-105Thallim in Anwesenheit eines Cadmiumüberschusses in Zinkplantelektrolyten (konzentrierte ZnSO4-Lösungen)
Bestimmung von Thallium und Cadmium durch anodische Stripping Voltammetrie (ASV) mit der HMDE (Tl) und Polarographie mit der DME (Cd) bzw. mittels wässriger Chlorwasserstoffsäure als Trägerelektrolyt. Da Cd in hohem Überschuss anwesend ist und darum die Bestimmung von Thallium beeinträchtigen würde, erfolgt ein Nachelektrolysen-Verfahren, um das mitabscheidende Metall vom Quecksilbertropfen zu entfernen.
- AN-V-106Nickel und Kobalt in Abwasser nach UV-Aufschluss
Bestimmung von Nickel und Kobalt in Abwasserproben durch adsorptive Stripping Voltammetrie (AdSV). Zuvor werden die Abwasserproben einem UV-Aufschluss nach DIN 38406 Teil 16 unterzogen.
- AN-V-107Zinn in Abwasser nach UV-Aufschluss
Bestimmung von Zinn in Abwasser durch anodische Stripping Voltammetrie (ASV) in einem Oxalatpuffer unter Zugabe von Methylenblau. Proben mit hohem Organikanteil müssen vor der Analyse einen UV-Aufschluss durchlaufen; Proben mit höheren Metallkonzentrationen können vor dem Aufschluss verdünnt werden.