2035 Process Analyzer: Systeme
Prozessanalysatoren für potentiometrische, photometrische und thermometrische Messungen.
2035 Process Analyzer – Potentiometrie
A252035011C
Der 2035 Process Analyzer verwendet für die potentiometrische Titration und ionenselektive Messungen spezielle Titriermittel und Elektroden. Diese Gerätevariante des 2035 Process Analyzers ist zudem geeignet für ionenselektive Analysen mit Hochleistungselektroden von Metrohm. Dieses genaue Standardadditionsverfahren ist ideal für kompliziertere Probenmatrices.Die potentiometrische Gerätevariante des Analysengeräts bietet unter allen auf dem Markt angebotenen Messverfahren die genauesten Resultate. Mit weit mehr als 1000 bereits verfügbaren Applikationen ist auch die Titration in nahezu allen Industriezweigen eines der meist eingesetzten Verfahren zur Analyse Hunderter von Komponenten und reicht von der Säure-Base-Analyse bis zur Bestimmung der Metallkonzentrationen in Galvanikbädern.Die Titration ist eine der gängigsten chemischen Absolutmethoden, die heute verwendet wird. Das Verfahren ist unkompliziert und benötigt keine Kalibrierung.In dieser Konfiguration erhältliche Titrationsvarianten:Potentiometrische Titration; Kolorimetrische Titration mit Lichtleitertechnologie; Wassergehaltsbestimmung nach der Karl-Fischer-Titrationsmethode;
2035 Process Analyzer – Photometrie
A252035021C
Der 2035 Process Analyzer für photometrische Messungen umfasst ein kompaktes, über einen weiten Konzentrationsbereich stabiles Photometer-Modul, ist temperierbar und mit Rührer ausgestattet. Dieses Analysengerät hat zwei Optionen zur Wahl: ein Küvettensystem oder eine Lichtleiter-Tauchsonde. Das Küvettensystem ist kompakt, um den Reagenzienverbrauch niedrig zu halten, und bietet dennoch eine grosse optische Weglänge für hohe Empfindlichkeit. Die faseroptische Transflexionssonde erweitert deutlich unseren Applikationsbereich, weil damit genaue Messungen von hochkonzentrierten Proben durch interne Verdünnungsschritte und einen kürzeren Strahlengang als beim Küvettensystem möglich sind.Die photometrische Analytik ist ein gängiges und häufig angewendetes Verfahren, mit dem Ionen wie Ammoniak, Mangan und Eisen in Trinkwasser und sogar Calcium und Magnesium in Salzlösungen bestimmt werden können. Unerwünschte Matrix-Effekte wie Eigenfärbung oder Trübung von Proben können mittels Differentialmessung vor und nach Zugabe eines Farbreagenzes eliminiert werden.
2035 Process Analyzer – Thermometrie
A252035031C
Der 2035 Process Analyzer für die thermometrische Titration führt mit Hilfe schnell ansprechender, hochsensitiver Temperaturfühler automatische Titrationen durch. Anstelle des elektrochemischen Potenzials wird der Endpunkt mittels Enthalpie bestimmt, d.h. durch Messung der Temperaturänderung der Lösung während der Titration. Die thermometrische Titration ist die bei weitem robusteste Titrationsmethode auf dem Markt und hat sich bei 24/7-Online-Prozessapplikationen, z. B. bei der Überwachung von Ätzbädern, exzellent bewährt. Keine Kalibrierung des Sensors und weniger Reinigungsschritte sind notwendig. Schnelle Untersuchungen sind mit diesem Verfahren möglich; beispielsweise lassen sich Säuremischungen in weniger als drei Minuten analysieren.Die thermometrische Titration kann bei einer Vielzahl von Titrationen eingesetzt werden und eignet sich aufgrund des robusten Temperatursensors sehr gut für aggressive Probenmatrices. Eine Wartung des Sensors ist nicht erforderlich, denn Ablagerungen und sonstige unerwünschte Wechselwirkungen sind minimal und Probleme wie bei anderen Titrationsmethoden mit der Membran oder dem Diaphragma entstehen nicht. Die thermometrische Titration ist die Lösung für schwierige Proben, bei denen eine potentiometrische Titration nicht möglich ist und stellt das bevorzugte Verfahren für HF-haltige Proben dar.
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