Trifluoracetat (TFA) in Wasserproben
08.05.2017

Trifluoracetat (TFA) in Wasserproben
Trifluoracetate (TFA) sind Salze der Trifluoressigsäure und können aus unterschiedlichsten Quellen in die Gewässer gelangen.

Zum Beispiel durch Einleitungen aus industriellen Herstellungsprozessen wie bei der Synthese von Kältemitteln, sowie durch Einträge aus dem Abbau verschiedener Kunststoffe. Weiter entsteht TFA beim Abbau diverser Pflanzenschutzmittel in der Landwirtschaft.
Das Umweltbundesamt (UBA) hat den gesundheitlichen Orientierungswert (GOW) für TFA im Trinkwasser von bisher 1 µg/l auf 3 µg/l angehoben. Hintergrund sind ergänzende Studien zur Toxizität, die eine höhere Bewertung zulassen.

Nachdem bekannt wurde, dass TFA aufgrund industrieller Einleitungen im Trinkwasser einiger Wasserversorger an Neckar und Rhein nachgewiesen wurde, führen jetzt zahlreiche Wasserversorger eigeninitiativ Untersuchungen auf TFA durch.

Die Bestimmung erfolgt ionenchromatographisch nach Inline-Matrixeliminierung und Re-Injektion, welche Störungen durch hohe Anionenkonzentrationen eliminiert und TFA anschließend im Spurenbereich bestimmen lässt.

Mehr unter: IC-System für die automatisierte Bestimmung


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