Vollautomatische Bestimmung des Chloridgehaltes in Betonproben
25.08.2015 08:00

2051
Umwelteinflüsse und Fehler bei der Verarbeitung des Baustoffes Beton führen nicht selten zu kostspieligen Schäden an Bauwerken wie z.B. Brücken, Parkhäusern und Tiefgaragen. Diese sind zudem während ihrer Nutzungsdauer verschiedenen Umwelteinflüssen, wie Kälte, Hitze, Feuchtigkeit und Tauwasser ausgesetzt. Das führt im Laufe der Jahre durch die damit verbundene Chlorideinwirkung zu Lochfraßkorrosion an den Bewehrstählen im Beton.

Betroffene Bauwerke werden daher im Rahmen der Bauzustands-
beurteilung auf den Chloridgehalt im Beton hin untersucht. Zur Bestimmung der Chloridgehalte werden hierzu an zuvor festgelegten Stellen des Bauwerks Bohrmehlproben, in der Regel aus verschiedenen Tiefen, entnommen.

Titration - die zuverlässige Lösung
Die Untersuchung der Proben erfolgt im Labor nach DIN EN 14629 bzw. nach der in Heft 401des Ausschusses für Stahlbeton beschriebenen potentiometrischen Titration zur Bestimmung des Chloridgehaltes. Die Titration ist einfach verständlich, robust in der Anwendung und liefert in kurzer Zeit richtige Resultate mit hoher Präzision.
Metrohm bietet dazu die passenden Analysensysteme an. Vom einfachen Einzelarbeitsplatz bis hin zum vollautomatischen Titrationssystem – gesteuert von der weltweit führenden Titrations-Software tiamo™.

Folgende Applikationen stehen von Metrohm zur Verfügung:

AB-130     –    Potentiometrisch indizierte Chloridtitrationen
AN-T-006  –   Chloridspuren in Zement und Klinker

 Download: Pressemitteilung (.zip, 1073KB)