Quecksilber in (Trink)wasser – einfache Bestimmung mittels kostengünstiger SPE (Screen Printed Elektrode)
13.11.2014

scTRACE Gold
Metrohm stellt ein neues Applikation Bulletin vor, das die einfache und kostengünstige Bestimmung von anorganischem Quecksilber in Wässern aller Art mittels Anodic Stripping Voltammetry beschreibt. Die Methode ist günstiger und einfacher in der Handhabung als die üblichen spektroskopischen Methoden (ICP-MS, AAS) und bietet die zusätzlichen Vorteile, dass keine Probenvorbereitung erforderlich ist und die Messergebnisse innerhalb von nur 10 Minuten vorliegen.
Quecksilber und seine Verbindungen sind giftig. Einmal in die Umwelt entlassen, ist Quecksilber biologisch äußerst verfügbar und reichert sich über die Nahrungsaufnahme im Organismus an. Die Richtlinien der WHO für Quecksilber geben einen Grenzwert von 6 µg/L an, wobei der Grenzwert für Trinkwasser in vielen Ländern deutlich tiefer ist, in den USA beispielsweise bei 2 µg/L und in der EU sowie in der Schweiz bei 1 µg/L.

Die Bestimmung von Quecksilber, wie sie im vorliegenden Applikation Bulletin beschrieben wird, empfiehlt sich als einfache und zuverlässige Lösung für die Überwachung der genannten Grenzwerte, da die Nachweisgrenze der Methode für Quecksilber bei 0.1 µg/L liegt. Die Methode ist insofern günstig, als sich der gedruckte Sensor mit einem Handgriff ersetzen lässt, sobald die Leistung nachlässt.

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