Bestimmung von Chrom(VI) in Mineral- und Trinkwasser
03.02.2014 13:09

Chrom in MineralwasserIn der Natur freigesetzt, landet hexavalentes Chrom im Trinkwasser und belastet dieses erheblich. Bereits kleinste Dosen sind umwelt- und gesundheitsschädlich.

Auch wenn die RoHS-Richtlinie die Verwendung von Chrom(VI)-Verbindungen in Europa seit 1. Juli 2006 stark einschränkt, bleibt Chromat ein verbreiteter Schadstoff in der Umwelt. Chrom wird nach wie vor u.a. zur Herstellung von Batterien und Edelstählen eingesetzt.
Die in der Vergangenheit eingesetzten Pigmente in Farben enthielten ebenso Chrom(VI)-Verbindungen. Bei (unsachgemäßer) Sanierung gelangen diese Chromat-Schadstoffe in die Umwelt. Das kanzerogene Chrom(VI) findet seinen Weg in Böden und gelangt mit der Zeit auch in unser Wasser.

Der EU-Grenzwert für Gesamtchrom, der auch jenem der WHO und der deutschen Trinkwasserverordnung entspricht, liegt noch bei 50 µg/L. Derzeit wird diskutiert diesen Grenzwert deutlich zu erniedrigen.

Metrohm hat eine äußerst sensitive ionenchromatographische Methode zum Nachweis von Cr(VI) entwickelt, deren Bestimmungsgrenze unter 0,02 µg/L Chrom(VI) liegt. Die Applikation erfüllt auch den nach EPA-Norm 218.7 geforderten Grenzwert.
Bei Bedarf kann die Probe automatisiert mit Inline-Ultrafiltration für die Injektion vorbereitet werden. Die Detektion erfolgt durch Nachsäulenreaktion mit 1,5-Diphenylcarbazid und anschließender Detektion bei 530 nm. Die Steuerung erfolgt über die intelligente Ionenchromatographie-Software MagIC Net. Der Anwender findet sich darin schnell zurecht, zahlreiche Überwachungs- und Kontrollfunktionen sorgen für richtige und sichere Ergebnisse.


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