Metrohm-Ionenchromatographie erfüllt neuen Grenzwert von Chlorit und Chlorat in Schwimm- und Badebeckenwasser nach DIN 19643
14.06.2013 15:20

IonenchromatographieDie bei der Wasserdesinfektion eingesetzten Hypochlorite zerfallen bei entsprechenden Bedingungen in Chlorate. Bei der Kreislaufaufbereitung kann das Chlorat nicht entfernt werden, sondern nur durch Frischwasserzugabe verdünnt werden. Folglich kommt es mit der Zeit im Beckenwasser zu einer Anreicherung.

Seit November 2012 müssen die Desinfektionsnebenprodukte Chlorit, Chlorat und Bromat analysiert werden. Die dazu überarbeitete Fassung der DIN 19643 zur Überwachung von Schwimmbeckenwasser ist seit 1.11.2012 in Kraft. Der Grenzwert für Chlorit und Chlorat als Summenparameter beträgt jetzt 30 mg/L, für Bromat 2 mg/L.

Für die Analysenmethoden an sich gelten nach wie vor die DIN-Normen:
  • DIN-EN 10304-4 Bestimmung von Chlorat, Chlorid und Chlorit in gering belastetem Wasser
  • DIN-EN-ISO 15061 Wasserbeschaffenheit - Bestimmung von gelöstem Bromat - Verfahren mittels Ionenchromatographie
Metrohm bietet Ionenchromatographie-Systeme zur Erfüllung der neuen Norm. Bei Bedarf kann die Probe automatisiert mit Inline Verdünnung und anschließend mittels Inline Ultrafiltration für die Injektion vorbereitet werden. Die Detektion erfolgt nach sequentieller Suppression mittels Leitfähigkeitsmessung. Die Steuerung erfolgt über die intelligente Ionenchromatographie-Software MagIC NetTM. Der Anwender findet sich darin schnell zurecht, zahlreiche Überwachungs- und Kontrollfunktionen sorgen für richtige und sichere Ergebnisse.