Combustion Ion Chromatography
17.03.2013 09:30

Metrohm präsentiert neues System für die schnelle und zuverlässige Bestimmung von Halogenen und Schwefel

Combustion Ion Chromatography

Metrohm erweitert mit der Combustion Ion Chromatography (CIC) das Anwendungsspektrum der Ionenchromatographie. Mit CIC können alle Arten von brennbaren Proben analysiert werden. Das System ist einschliesslich Probenvorbereitung komplett automatisiert und Offline-Aufschlussmethoden hinsichtlich Probendurchsatz und Präzision und Richtigkeit der Ergebnisse überlegen. CIC eignet sich hervorragend für die Routineanalytik in den verschiedensten Bereichen, weil weder spezifische Vorkenntnisse der Probenmatrix noch eine aufwändige Methodenentwicklung erforderlich sind. Im Unterschied zu alternativen Methoden lässt sich mit CIC die Konzentration der einzelnen Halogene differenziert angeben.

CIC eignet sich hervorragend für die Qualitätskontrolle von Rohstoffen, Zwischen- und Endprodukten. Andererseits empfiehlt sich die Methode im Bereich Umweltschutz zur einfachen und exakten Kontrolle, ob die jeweiligen Gesetze, Normen und Auflagen eingehalten werden (z. B. DIN EN 228, IEC 60502-1, RoHS, WEEE, ...).
Die Vielfalt der mit der CIC untersuchten Matrices ist gross. Halogene und Schwefel können in einem einzigen Analysenschritt u.a. in fossilen und sekundären Brennstoffen, Schmierstoffen, Additiven und anderen Petroleumprodukten sowie in Polymeren, Brandhemmern, Textilien, Spezialchemikalien, Katalysatoren und in vielen Abfallarten bestimmt werden. CIC deckt einen breiten Konzentrationsbereich ab.

Das neue CIC-System von Metrohm besteht aus einem Combustion Module von Analytik Jena und einem Absorptions- und IC-Teil von Metrohm. Im Combustion Module wird der Probenaufschluss automatisch gesteuert: Ein Lichtleiter leitet das bei der Verbrennung erzeugte Licht aus dem Pyrolyseofen an einen optischen Sensor. Dieser misst die Intensität des Lichts und steuert proportional dazu den Vorschub des Probenschiffchens in den Ofen. Dadurch wird die Dauer der Verbrennung so optimiert, dass diese einerseits stets vollständig ist (keine Russbildung), andererseits aber auf Wartezeiten als Sicherheitspuffer verzichtet werden kann.

Dank der automatisierten Steuerung des Probenaufschlusses entfällt die Methodenentwicklung für die Verbrennung komplett; sowohl unterschiedliche Proben als auch unterschiedliche Probenmengen können mit einer universellen «Methode» behandelt werden.

Das gesamte System einschliesslich Probenaufgabe, Probenaufschluss und Analyse wird von MagIC Net der bewährten Software für die Ionenchromatographie, gesteuert. Ein interner Standard oder andere Hilfsmittel sind daher nicht notwendig.