Umweltanalytik Info

Messung vor Ort: Schwermetalle

SD-304 Schwermetalle
Was sind die Ursachen für die Schwermetallverschmutzung in der Umwelt? Warum und wie erfolgt die Analytik vor Ort?
Die Verschmutzung von Trinkwasser mit Schwermetallen wie Arsen und Quecksilber ist ein globales Problem. Deren Eintrag ist zum größten Teil auf natürliche Prozesse zurückzuführen. Doch auch menschliche Aktivitäten erhöhen die Konzentrationen. Z.B. gelangt Arsen imBergbau und in Mülldeponien  durch belastete Abwässer und Sickerwasser  in das Grundwasser.
Mit dem 946 Portable VA Analyzer lassen sich bereits am Ort der Probennahme Gesamtarsen, die Arsenspeziation sowie Quecksilber und Kupfer bestimmen. Lange Transportwege der Proben in das Labor würden die Oxidation des instabilen Arsen(III) begünstigen und folglich die Ergebnisse verfälschen.

Download (pdf): Messung vor Ort: Schwermetalle, M-Info 2-2017

Mehr auf der Website: 946 Portable VA Analyzer für die Bestimmung der Schwermetalle vor Ort

Schadstoffe aus der Wasserdesinfektion

SD-301 Desinfektionsnebenprodukte
Desinfektionsnebenprodukte(DNP) in natürlichen Gewässern
Sie können durch die bei der Wasserdesinfektion verwendeten Desinfektionsmittel entstehen. Zu den DNP zählen u.a. die Halogenessigsäuren (HAA), die von der amerikanischen Umweltbehörde EPA als möglich krebserregend eingestuft wurden und Grenzwerte haben. Ein kürzlich veröffentlichter Artikel von Wu et al. beschreibt eine Methode, die auf einem Kombinationsverfahren aus Ionenchromatographie und Tandem-Massenspektrometrie (IC-MS/MS) basiert. Diese Methode ermöglicht es, alle Analyten der EPA-Methode 557 und weitere vier iodierte HAA gleichzeitig zu messen. Die Nachweisgrenzen der Methode liegen für alle Analyten im Bereich von unter einem Mikrogramm pro Liter und damit deutlich unter den jeweiligen Grenzwerten. Es ist keine Probenvorbereitung erforderlich, und mit einer Messdauer von 27 Minuten dauert die Analyse nur knapp halb so lange wie die EPA-Methode 557.

Download(pdf): Schadstoffe aus der Wasserdesinfektion, M-Info 2-2017

Umweltkontaminante Trifluoracetat (TFA)

Umweltkontaminante TFA
Ionenchromatographische Spurenbestimmung von Trifluoracetat in Wasserproben durch Einsatz der Re-Injektionsanalytik
Aufgrund der vollständigen Dissoziation von TFA in Wasser und der Elution hinter den in höheren Konzentrationen auftretenden Anionen wie Fluorid, Chlorid, Nitrat und Sulfat kann TFA auf Polystyrol-basierten Trennsäulen wie die Metrosep A Supp 15 oder Metrosep A Supp 17 mit der Re-Injektionsanalytik bestimmt werden.
Das Verfahren ist eine gute Alternative zu anderen, kostenintensiveren und aufwändigeren Verfahren. In Zusammenarbeit mit dem Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt in Sigmaringen ist dieser Artikel in der Fachzeitschrift Labo veröffentlicht.

Download(pdf): Umweltkontaminante TFA, Labo 7-8/2017

Weitere Umweltkontaminante - Perchlorat
Download (pdf): Ionenchromatographische Perchlorat-Bestimmung, LABO plus

Trifluoracetat (TFA) in Wasserproben

Trifluoracetat in Wasser
Ionenchromatographische Bestimmung mit Inline-Matrixeliminierung und Re-Injektionsanalytik
TFA kann aus unterschiedlichen Quellen in Gewässer gelangen. Das Umweltbundesamt (UBA) hat für TFA einen derzeitigen GOW (gesundheitlicher Orientierungswert) von 1,0 µg pro Liter festgelegt.
 
Die Bestimmung erfolgt durch Inline-Matrixeliminierung, welche Störungen durch hohe Anionenkonzentrationen eliminiert und TFA anschließend im Spurenbereich bestimmen lässt.

Download (pdf): Applikation Trifluoracetat in Wasserproben

Mehr auf der Website: IC-System für die automatisierte Bestimmung 

Weitere Umwelt-Analytik Themen wie z. B. Trinkwasseranalytik für Perchlorat, Chromat finden Sie auf dieser Umwelt-Analytik Info Website!