Korrosion in Kraftwerken: Online-Ultraspurenanalytik von Eisen- und Kupferionen

Korrosion ist im Wasser-Dampf-Kreislauf von Kraftwerken allgegenwärtig. Sie verkürzt die Lebenszeit vieler Metallkomponenten, führt zu teuren Ausfallzeiten und gefährdet die Betriebssicherheit. Eine häufige Korrosionsart bei den Rohrleitungen ist die strömungsinduzierte Korrosion (Flow-Accelerated Corrosion, FAC), in deren Folge sich die Wandstärke der Rohre reduziert und Eisenkonzentrationen im Wasser-Dampf-Kreislauf steigen. In den Wärmeaustauschern führt die Korrosion zu erhöhten Kupferkonzentrationen im Wasser-Dampf-Kreislauf. Kupferionen gelangen mit dem Dampf in den Hochdruckteil des Kraftwerks, lagern sich auf den Turbinenschaufeln ab und vermindern deren Leistung.

Gängige Überwachungssysteme zeichnen die Folgen der Korrosion auf, verhindern diese aber nicht. Dagegen überwacht der 2045VA Process Analyzer zusammen mit dem Steuerungssystem (Distributed Control System, DCS) des Kraftwerks die Eisen- und Kupferkonzentrationen online. Dies identifiziert die Korrosion sofort und bietet die Möglichkeit einzugreifen bevor Schäden auftreten.

Stichwort: Flow-assisted corrosion