Antimon und Bismut in stromlosen Nickelbädern

Stromlose Nickelbäder gehören zu den wichtigen und gängigen Prozessen in der Oberflächenveredelung. In der Vergangenheit wurden oftmals kleine Mengen an Blei zugesetzt, um den Beschichtungsvorgang zu stabilisieren. Durch die in den letzten Jahren stark ausgeweiteten Beschränkungen beim Einsatz von Blei in Konsumgütern, speziell elektronischen Produkten, wurden alternative Stabilisatoren entwickelt und eingeführt. Zwei dieser Bleiersatzprodukte sind Antimon und Bismut. Sie können entweder als Einzeladditiv, in Kombination miteinander oder mit Iodat verwendet werden. Mit Hilfe dieser Methode ist die Bestimmung von Antimon und Bismut direkt in der Badprobe durch anodische Stripping-Voltammetrie (ASV) möglich. Der Prozess ist nicht nur einfach und schnell, sondern auch empfindlich und stabil.