Thermometrische Titration - Bestimmung von organischen Metallverbindungen durch thermometrische Titration
12.08.2019 11:30

Thermometric titrator for sodium, FFA, or TAN/TBN determinations
Aufgrund ihrer hohen Reaktivität erfordern metallorganische Verbindungen eine aufwändige Probenvorbereitung. Butyl-Lithium, eine eher instabile Verbindung, die leicht mit Wasser und Sauerstoff reagiert, ist ein Beispiel dafür. Für die Qualitätskontrolle und die anschliessende Anwendung ist es daher wichtig, deren genauen Inhalt zu bestimmen. Mit der thermometrischen Titration bietet Metrohm eine schnelle, robuste und sehr zuverlässige Methode zur Messung von organischen Metallverbindungen.
Der Anwendungshinweis AN-H-142 beschreibt diese Anwendung.

Die Verwendung der manuellen Titration zur Bestimmung der Konzentration solcher Verbindungen ist weder praktisch noch zuverlässig, da sie auf einer Farbänderung der Lösung beruht, von der viele nicht immer exakt interpretiert werden, je nachdem, wer die Analyse durchführt.


Die Thermotitration hingegen ist eine sinnvolle Alternative zur potentiometrischen Bestimmung und manuellen Titration. Die thermometrische Titration ist schneller (weniger als drei Minuten pro Titration), der Sensor (ein robustes Thermometer) ist wartungsfrei und der gleiche Sensor kann für jede Art von Titration wie Säure/Base, Redox, komplexometrisch, etc. und Fällungstitrationen auf die gleiche Weise verwendet werden. Darüber hinaus muss dieser Sensor nicht kalibriert werden (es wird kein Potential gemessen) und ist unempfindlich gegen aggressive Medien.

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