Eisen(II) in der Eisen-Saccharose-Injektion
23.08.2021

Vollständig konforme Methode gemäss USP

Eine Eisen-Saccharose-Injektion wird häufig zur Behandlung der Anämie aufgrund von Eisenmangel verschrieben. Dreiwertiges Eisen (Fe(III)) und Saccharose sind die Hauptbestandteile der Injektion. Aufgrund seiner medizinischen Anwendung verlangt die U.S. Pharmacopeia (USP) die Überwachung von zweiwertigem Eisen (Fe(II)), von dem nicht mehr als 0,4% vorhanden sein sollten. Die Polarographie ist das vorgeschriebene Analyseverfahren. Die Metrohm Application Note AN-V-127 beschreibt diese Analyse für kommerziell erhältliche Eisen-Saccharose-Injektionsampullen.

Gängige Messmethoden zur Bestimmung von Eisen, wie die Atomabsorptionsspektroskopie (AAS) oder das induktiv gekoppelte Plasma (ICP), können nur den Gesamteisengehalt bestimmen. Während andere Messmethoden wie die potentiometrische Titration zwischen Eisen(III) und Eisen(II) unterscheiden können, erfordern diese mehrere Analysen oder es fehlt an Empfindlichkeit. Mit Hilfe der Polarographie kann zwischen Eisen(III) und Eisen(II) unterschieden werden, da beide Eisenspezies Signale bei unterschiedlichen Potentialen zeigen, was die Polarographie als die Methode der Wahl für die Analyse des Eisengrenzwertes (Fe(II)) nach USP ohne aufwändige Probenvorbereitung darstellt. Darüber hinaus kann Polarographie verwendet werden, um die Abwesenheit von niedermolekularen Eisenkomplexen (Fe(II) und Fe(III)) zu bestätigen.

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